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In Bruges

Friday, December 4th, 2009

“I didn’t even know where Bruges fucking was…It’s in Belgium” says Colin Farrell, the only surviver ‘in Bruges’, an oscar nominated film. It was good to start the trip with this movie; it sets you in the right mood. A french ‘Thalys’ train took us from Rotterdam to Antwerpen. The Thalys network connects Paris, Köln, Brussels and Amsterdam. Passengers are required to reserve seats and a conductor will politely ask for 18 Euros if you don’t follow this rule.

Once in Bruges, it was dark already, a heavy wind shred our umbrella and rainfalls forced us into the nearest taxi. After some searching we finally stumbled upon Grand Hotel du Sablon, a nicely decorated three-star hotel. The hotelier refreshed us with some tea and found us a good place to eat. We ended up eating a local beef stew and grilled chicken at the grand square ‘Grote Markt’ in the town center. Despite a relatively small town center, Bruges has about 120,000 inhabitants, which makes it the largest city in the province of West Flanders.

The city is well known for its extraordinary atmosphere, casted by narrow roads, little houses and smallish shops; it is a UNESCO world heritage site since 2000. In the middle, a huge tower, Belfort, rises up to the sky. It was there where one of ‘In Bruges’ characters falls out of the window, just to save his friend from being executed (he wanted him to inherit his pistol). Now they installed fences.

We also took a boat ride on Bruges’ canals. After a rainy morning the sky presented its nicer side and allowed some sunlight to sparkle on the waters. On foot we explored the town down to the Begeijnhof, a monastery backyard, where all trees stand crooked towards the same direction. A sign shows that talking was prohibited, in order to honor the nuns who died during their service to god. Sadly, most tourists didn’t respect the constraint.

The weirdest experience happens at the Jerusalem Church, where you can observe a dozen of old women weaving clothes complemented by a Jewish museum about the art of table clothes. The church itself is very nice. I enjoyed the moment by lighting a candle in absolute silence.

The best place to go at night is the eggmarket, an area with some clubs and bars, where modern club hits are mixed with sounds from the 80s and 90s. Belgium beer, by the way, is highly recommended; especially ‘Kwak’ is worth a try. However, be aware of Italian restaurants; there are surely many tourist traps you can slump into. And also, make sure to have robust umbrella. As Colin Farrell puts it: “Damn Bruges!”

Bangkok’s Nachtleben

Friday, December 12th, 2008

Ein thailändischer Freund hatte mir einmal verraten, dass Bangkok das beste Nachtleben auf der Welt bietet, sofern man älter als 20 Jahre ist. Da ich diese magische Zahl bereits vor einiger Zeit überschritten habe, kann ich jetzt mehr über das beste Nachtleben der Welt berichten.

Ein guter Ausgang beginnt mit einem guten Essen. Gutes Essen gibt es in Thailand zur Genüge – in Bangkok findet man auch eine reichliche Auswahl an internationalem Essen. So gibt es viele japanische Restaurants, denn japanisches Essen ist hier in Thailand unglaublich im Trend. Jedoch möchte ich mich an dieser Stelle nicht zu stark aufs Essen konzentrieren. Laut WorldBestBars findet man in Bangkok einige der besten Bars der Welt. Einige dieser habe ich bereits degustiert:

  • Bed Supper Club: Dieser Club ist meiner Ansicht nach der beste Club der Stadt. Ganz im Stil nach Clockwork Orange ist das Innere sehr minimalistisch und doch extravagant dekoriert. So gibt es Liegebetten und Whiskeytischchen, wo man sich mit Freunden gesellen kann. Der Club ist in zwei Räume unterteilt, der White Room und die Bar. In beiden Räumen legen verschiedene DJs auf – und ja, beide Räume haben eine Bar an der die Bartender mit den Flaschen jonglieren und perfekte Drinks in die Gläser zaubern. Eine Treppe für zum ersten Stock mit einer weiteren Bar und Sitzmöglichkeiten. Der Raum ist so konstruiert, dass über der Tanzfläche im Erdgeschoss keine Decke ist, sodass man vom ersten Stock hinunterschauen kann. Der Club ist immer voll, da er auch eher klein ist. Tanzende Gäste sind die Minderheit, doch gibt es immer ein paar die tanzen. Es kommen viele internationale Gäste aber auch reiche Thais mit jungen hübschen Frauen, welche eine Flasche Whiskey trinken. Gespielt wird hauptsächlich elektronische Musik, mit extrem guten DJs aus aller Welt.
  • Q Bar: In paar Schritte vom Bed Supper Club entfernt befindet sich die Q-Bar. Dieser Club ist eher zum Sitzen gedacht, jedoch beginnen die Gäste nach Mitternacht auch zu tanzen. Die Bar überzeugt mit einer sehr stilvollen Auswahl von Getränken, beginnend bei Absolut Vodka bis zu sehr teurem Whiskey. Im ersten Stock wird dann eine ruhigere Musik gespielt, so dass man sich gut unterhalten kann. Rauchen darf man nur auf der Terrasse im ersten Stock. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich eine Shisha zu gönnen. Das Innere ist sehr stilvoll dekoriert und das Personal ist zuvorkommend höflich. Als ich dort war, hat der DJ sehr gute Hip-Hop Musik aufgelegt, welche zum Tanzen eingeladen hat.
  • Vertigo: Die Vertigo Bar befindet sich auf dem 61. Stockwerk des Banyan Tree Hotels. Die Aussicht ist genial und die Atmosphäre ist einzigartig. Auch gibt es die Möglichkeit zu Essen, was wir an meinem Geburtstag auch gemacht hatten. An der Bar gibt es alle möglichen Drinks zu haben. Es ist ein einmaliges Erlebnis, mit den Wolken auf ein Glas anzustossen, jedoch ist es nicht der Ort, an dem man die Wochenende verbringt.
Bangkok’s Nachtleben kann nach Stadtviertel sortiert werden. Denn jedes Viertel bietet seine eigene Art von Ausgang und Parties.
  • Khao San Road: Diese Strasse ist die von Touristen am meist besuchte Strasse in Bangkok. Dort finden sich zahlreiche Hotels, Shops, Reisebüros, Restaurants, etc. In der Nacht verwandelt sich diese sehr lebendige Strasse in ein Menschenmeer. Es gibt über hundert Bars und Restaurants, wo man sich vergnügen kann. Die ganze Region ist voll mit Backpackern und gewisse Orte werden auch von vielen Thais besucht. Der Ausgang ist günstig und es gibt ein paar Orte, welche wirklich einen oder mehrere Besuche wert sind. So hat es auch einige indische Restaurants, einige amerikanische Fastfood Ketten und anderes.
  • Sukhumvit Road: Diese extrem lange Strasse führt von Bangkok bis nach Pattaya. Die Strasse ist in hunderte Sois (Seitenstrassen) unterteilt. Die oben beschriebenen Clubs Bed Supper Club und Q-Bar beispielweise befinden sich in Soi 11. Soi 3 ist voll mit arabischen Restaurants und Hotels. Bei Soi 4 findet man das berühmte Nana Hotel und das Nana Plaza, welches duzende Go-Go-Bars beinhaltet. In der Nähe von Soi 21 und 23 befindet sich Soi Cowboy, welches auch eine berühmte Strasse mit Go-Go-Bars ist. Soi Thonglor ist eine Strasse wo Stars in den Ausgang gehen. Es gibt dort viele teure Restaurants und Clubs mit fast ausschliesslich jungen Thais. Soi Ekkamai ist auch eine Strasse mit vielen ganz modernen Clubs mit fast nur Thais. Thais trinken fast nur Whiskey, d.h. die Gruppe bestellt sich eine Flasche an den Tisch. Dazu gibt es einen Kübel Eis und Mischgetränke. Diese Clubs sind sehr voll mit Leuten sodass man nicht wirklich tanzen kann.
  • Silom Road: An dieser Strasse befindet sich Patpong, welches auch eine berühmte Strasse ist. Hier befindet sich unter anderem der Bangkok Nightbazar, wo es unzählig viele gefälsche Kleider, Uhren und andere Dinge gibt. Auch gibt es hier einige gute kleine Clubs, Bars und auch viele Go-Go-Bars. Silom Soi 4 ist bekannt für seine schwule Gesellschaft, dort finden sich auch ein paar der weltbesten Bars. Jedoch werde ich diese Bars nicht besuchen gehen ;-)
  • RCA: Diese Abkürzung steht für Royal City Avenue und ist ein Areal mit duzenden Clubs und Restaurants. Viele junge Thais gehen dort hin, da es günstiger ist als z.B. Soi Ekkamai. Die Club sind auch sehr modern, ich habe das Gefühl, das Areal wurde in den letzten Jahren komplett renoviert.
Die Gegenden unterscheiden sich zudem auch stark von den Menschen, welche dort hin gehen. In der Khao San Road gibt es sehr viele Backpacker, welche zum Teil auch sehr herunterkommen aussehen. Aber es gibt auch viele Thais, die in bestimmte Bars gehen. Denn Khao San ist ganz in der Nähe der Thammasat Universität und auch des Königspalastes, weshalb es ein guter Ort für Ausgang ist. Auch muss man sich nicht besonders einkleiden und die Getränke sind sehr günstig. Es ist eine sehr originelle Gegend, es gibt tausende kleine Stände mit Kleidern und Essen, welche nur zum Teil für Touristen gedacht sind. Thais kaufen gerne Kleider von Ständen ein – auch Schuhe werden so eingekauft. T-Shirts gibt es z.B. ab 3 Franken, ein paar High-Heels gibt es schon für 7 Franken. Diese Stücke sehen oft besser aus als Schuhe bei uns für über 100 Franken. Die Haltbarkeit lässt natürlich zu wünschen übrig, aber ein paar Monate halten die Schuhe durch. Bei Patpong gibt es viele Touristen, welche den Nightbazar besuchen oder die Go-Go-Bars anschauen möchten (ja, dies gilt auch für weibliche Touristen). Hier finden sich hauptsächlich ausländische Gäste und weibliche Thais, welche natürlich auf einen männlichen Begleiter für die Nacht hoffen. Ähnliches gilt für die Sukhumvit Road wobei es hier extrem auf die Soi ankommt. Soi 11 zum Beispiel ist die teuerste Gegend, weshalb es dort auch sehr gute Restaurants, Bars, Clubs und Hotels hat. Andere Sois erinnern eher an Patpong – viele männliche Ausländer und weibliche Thais. Jedoch sind diese Gegenden auch sehr lustig, es präsentiert sich nicht ein abstossendes Bild. Auch Soi Cowboy ist amüsant, man findet dort auch oft Ehepaare vor, welche sich das Schauspiel ansehen möchten. RCA, Soi Thonglor und Soi Ekkamai hingegen sind vor allem für Thais. Oft gibt es dort auch Konzerte mit Thai Popstars – ansonsten wird vor allem Hiphop oder Techno gespielt. In einem Club zum Beispiel sind die Wände voll mit Johnny Walker Red Label und Black Label, ein Zeichen dafür, was Thais gerne trinken. Das beschränkt sich nicht auf die Jungen. Auch auf dem Land wird gerne Whiskey getrunken – in diesem Fall aber den günstigen, im eigenen Land hergestellten, Geist. Johnny Walker gilt hier als ein Zeichen von Reichtum. Gerne präsentieren Thais die Flasche auf dem Whiskeytischchen. Wer in einem solchen Club Bier trinkt, ist nur ein halber Partygänger. Nach eigener Erfahrung ist es jedoch sehr lustig, mit Thais ein solches Abenteuer zu unternehmen. Eine gemeinsame Flasche fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl und man kann gut Freundschaften schliessen, wenn man jemand anderem das Glas füllt. Dies widerspiegelt auf eine Art das Bedürfnis der Thais, ihr Glück zu teilen. Auch beim Essen wird alles geteilt. So war ich mit einer Gruppe bestehend aus zwölf Studenten und Studentinnen Mittag essen. Sie haben ca. zwanzig Dinge bestellt – ich war der Einzige, der etwas für sich bestellt hat. Mitessen konnte ich trotzdem. Als ich und meine Kollegin gegangen sind, haben die anderen noch mehr bestellt. Thais sind nur glücklich, solange es genug Essen für alle hat – wahrscheinlich gilt dasselbe auch für Whiskey.