Posts Tagged ‘island’

Koh Hong

Monday, June 22nd, 2009

Eine der vielversprechensten Destinationen in Krabi ist Koh Hong, die Zimmerinsel. Fährt man der Küste entlang, gelangt man von Ao Nang Beach zur Nopparat Beach, wo ein Longtail-Boot wartet. Dieses fährt dann weiter nördlich und man sieht die Klong Mueang Beach. Dies ist der längste Strand in Krabi. Da er sehr ruhig ist, hat er die Aufmerksamkeit von einigen Fünfsternehotels auf sich gezogen. Der letzte Strand ist Tubkaak Beach, sehr ruhig, und direkt vor der Zimmerinsel. Hier traut sich der Bootsmann aufs offene Meer hinaus.

Mu Koh Hong ist eine Inselgruppe bestehend aus vielen kleinen Inselchen. Die Meisten haben keinen Strand und sind daher für Touristen eher uninteressant. Es sind oft einfach grosse Felsbrocken, die aus dem Wasser ragen. In einem haben sich ein paar Menschen in einer Höhle eingenistet, um ein Vogelnest zu bewachen. Vogelneste sind begehrt – in einer Suppe gekocht ist es eine teure chinesische Spezialität. Es gibt sogar ein Vogelnestgetränk, ähnlich dem Hühnerkonzentrat, welches ich während dem Thaiboxtraining verschlungen hatte.

Die Zimmerinsel selbst ist ein Traumparadis. Wir hatten Glück, denn auf unserem Boot waren nur 11 Personen, inklusive dem lustigen Führer, seinem Helfer und dem Bootsmann. So waren wir praktisch alleine auf der Insel. In der Hochsaison hat es wahrscheinlich ein Duzend Boote, welche sich gleichzeitig zur begehrten Destination aufmachen. Auf der Insel hat es zwei verbundene Strände. Am einen legen die Boote an, am anderen kann man baden und schnorcheln. Der Strand ähnelt einem Halbmond. Das Meer sieht man durch einen Eingang, der zwischen zwei grossen Felsen geformt wird. So fühlt man sich gegen Eindringlinge abgesichert. Das Wasser ist glasklar und der Sand ist fein wie Staub und strahlend weiss. Wir hatten mit dem Führer eine einstündige Kayakfahrt zur Lagune unternommen (die anderen Touristen hatten dies nicht geplant und blieben am Strand). Wir hatten die Insel zu einem Drittel umrundet und fanden eine Öffnung, welche zu einem türkisfarbenem Pool, die Lagune, führt. Umgeben von Felsen findet man hier seine Ruhe und kann ein mächtiges Echo seiner Stimme hören. Am Ufer wachsen Mangobäume. Das Wasser reicht bis zu den Knien und man kann nach Sternfischen suchen. Diese sind halb im Sand eingegraben und zappeln mit ihren Saugnäpfen, wenn man sie von der Nässe befreit. Zurück am Strand gab es dann ein feines Mittagessen mit frischen Früchten zum Dessert. Wir haben uns ein paar Meter auf die Tsunami-Fluchtroute gewagt, fanden dann allerdings, dass man sich schlecht mit baren Füssen gegen Riesenschlangen, Skorpione und böse Spinnen wehren kann, weshalb wir es dann bleiben liessen. Dafür habe ich einen Baum mit giftigen Raupen entdeckt, welche ganz aufgeregt ihre Haare meinem Makro-Zoom entgegen gestreckt haben.

Die Reise ging weiter zu Koh Rai, eine kleine Insel in der Nähe von Koh Hong. Hier gibt es lediglich einen kleinen Strand – davor umso schöner. Der Sand ist etwas gröber als gewohnt, davor ist er umso unberührter. Wir wurden von einer roten Riesenkrabbe überrascht. Ich habe mich dann an einem Stein erfreut, welcher von duzenden kleinen Tierchen bewohnt wird. Besonders ein Minikrebs konnte meine Neugierde wecken. Nach ein paar tollen Fotos sammelte unser Führer die Besatzung ein und gab den Startbefehl für die letzte Destination, die Paradise Island.

Koh Lading (Paradise Island) hat einen kurzen Strand in einer kleinen Bucht. Ein paar Boote haben angelegt und man findet ein Schild der Küstenwache. Ein kleiner Bereich des Wassers wurde fürs Schnorcheln abgegrenzt. Hat man die Taucherbrille auf, sieht man ein tolles Korallenriff, mit vielen interessanten Fischen. Grosse, blaue Fische sind das Highlight. Man muss sich in Acht nehmen vor schwarzen, runden Tierchen, welche auf Steinen leben und mit ihren vielen giftigen Stacheln die Haut verletzen können. Manchmal waren sie ganz nahe an der Oberfläche. Auf einer frühreren Tour hatte ein Einheimischer ein solches Tier an Bord gebracht. Er wusste, welche Stacheln giftig sind. Leider hatter er sich vergriffen und hatte einen Finger verletzt. Dafür konnte man das Ding an der Luft atmen sehen – ein komischer Anblick.

Koh Jum

Saturday, June 20th, 2009

Fährt man von Ao Nang aus etwa 50 Kilometer südöstlich der Küste, gelangt man zu Laem Kruat, ein kleines Küstendorf. In dieser Gegend leben vor allem Muslims, ein etwas ungewohnter Anblick im ansonsten buddhistischen Thailand. Es gibt zwei Piers, von wo aus man zur Insel Jum gelangt. Ein anderer Name für Koh Jum ist auch Koh Pu (Krabben Insel), da der 395 Meter hohe “Berg” auf der Insel Pu heisst. Den Pier von wo aus unser Boot abgefahren ist, befand sich hinter einer Garage, welche als Eingangsbereich fungiert. Das kleine Boot war voll beladen mit Esswaren und Eis (das natürlich bei Ankunft halb geschmolzen war). Wir waren die einzigen Touristen auf der Hinreise und teilten das Boot lediglich mit ein paar lokalen Frauen.

Auf Koh Jum gibt es drei Dörfer. Am südlichen Ende befindet sich das Dorf Koh Jum, auf der Inselmitte Ting Rai und am nordöstlichen Ende Koh Pu. Angekommen sind wir beim ersteren. Wir wurden freundlicherweise von unserer Gastgeberin, eine ältere thailändische Frau, von der Woodland Lodge, abgeholt. Die Fahrt dauerte gute zehn Minuten bis wir bei unserem Bungalow ankamen. Erfreut wurden wir mit einem Willkommensgetränk, ein frisches Früchtegetränk.

Unser Bungalow lag an der Andaman Beach. Dies ist der erste Strand vom Süden ausgesehen. Nach der ersten Übernachtung haben wir einen Ausflug in den Norden der Insel gemacht um die anderen Strände einzuweihen. Wir waren, neben einem einzig anderen Gast, welcher nur während der ersten Nacht anwesend war, die einzigen Touristen auf der ganzen Insel. Auf die Andaman Beach folgt die Golden Pearl Beach, wo es auch einige Bungalows hat. Allerdings sind ausser unserem Bungalow und einem anderen alle geschlossen während der Monsunsaison. Geht man weiter nördlich, gelangt man zur ganz einsamen Ao Si Beach. Dabei muss man, vor allem bei Flut, über einige Felsen und Steine klettern, bis man den tollen Strand betreten kann. Bis ans obere Ende von Ao Si Beach brauchten wir eine gute Stunde. Da es von dort aus am Strand nicht mehr weitergeht, haben wir angenommen, dass es keine weiteren Strände mehr gibt. Die Karte verrät mir allerdings, dass man noch zu einer Magic Beach weitergehen kann (allerdings über die Strasse, welche weiter inlands liegt und dann zur Magic Beach abzweigt). Nach der Magic Beach kommt die Ting Rai Beach (welche sich neben dem gleichnamigen Dorf befindet). Die Insel wird von der North Beach abgeschlossen, welche ganz im Norden liegt.

Glücklicherweise hat es während unserem Aufenthalt bis zur Abreise nicht geregnet. So konnten wir das Inselparadis ganz für uns geniessen. Auch wurden wir von der guten Küche, den frischen Früchten und dem natürlich Tee unserer Gastgeberin verwöhnt. Strom gab es nur zwischen 6 und 9 Uhr abends, wenn der Generator angelassen wurde. So waren die Abende entsprechend kurz. In der Nacht wurde unser Bungalow einmal von Fledermäusen heimgesucht. Auch findet man regelmässig Kakerlaken auf der Toilette, da diese durch den Ablauf hereinschleichen. Man muss einfach lernen, mit den etwas unangenehmeren Tierchen das Zimmer zu teilen. Im Bett ist man jedenfalls ungestört, da ein Mosquito-Netz eine gute Barriere gegen Eindringlinge darstellt.

Man könnte einen Ausflug auf den Mt. Pu unternehmen. Allerdings haust dort eine 4.5 Meter lange Schlange, die darauf wartet, frisches Fleisch zu verspeisen. Daher sollte man einen lokalen Führer mitnehmen. Da wir nur zwei Nächte dort waren, hat es uns für diesen Ausflug leider nicht gereicht. Dafür konnten wir zwei sensationelle Sonnenuntergänge geniessen. Auch der Unterschied zwischen Ebbe und Flut war extrem, da die Strände sehr flach sind. Für Sonnenaufgänge hats mir nicht gereicht, aber ich war einmal joggen gegangen und ein anderes Mal konnten wir Yoga am Strand praktizieren. Die Abreise wurde von einem Regen, der innerhalb von etwa zehn Sekunden ausbrach, in das Wasser gerissen. Die kleine Hütte, welche als Regendach vom Pier beim Dorf Koh Pu die Passagiere schützen soll, hat es fast vom Wind mitgenommen. Glücklicherweise war der Regen, wie die meisten Monsungewitter, schnell abgeschwächt und wir konnten die Rückreise mit einem riesigen Bootsführer antreten. Koh Jum ist ein wunderbares Inselparadis, wo die lokale Kultur noch present ist. Allerdings, so stelle ich mir vor, könnten die rund 20 Bungalows in der Hochsaison voll werden und ein eher touristisches Bild entstehen lassen.

4 Inseln

Saturday, June 20th, 2009

Der wohl populärste Tagesausflug von Krabi aus führt zu vier Inseln. Man fährt per Longtail-Boot für eine halbe Stunde bis man die Inselgruppe erreicht. Der erste Halt führt einen zu Koh Tup, zwei kleine Inseln, welche durch eine Sandbank verbunden sind. Bei Ebbe kann man die Bank gut überqueren, bei Flut muss man wahrscheinlich etwas waten. Man kann schön baden, der Sand ist fein und das Wasser erfrischend klar. Bei Lust und Laune kann man sich, mit Schnorchel und Taucherbrille ausgerüstet, auch zu den Korallen wagen. Die zweite Station liegt bei Koh Gai (Chicken Island). Man hat einen tollen Blick auf einen Felsen, der wie ein Hühnerkopf geformt ist. Scheinbar gibt es auf dieser Insel keinen Strand, weshalb das Boot bei einem Korallenriff anlegt und man hier ein wenig schnorcheln darf. Auf dem Boot wird dann auch Essen aufgetischt. Am Besten geniesst man den halbherzigen Schmaus auf dem Deck, wo man sich, bei schönem Wetter, perfekt sonnen kann. Sogleich fährt das Boot weiter zu Koh Poda, die grösste Insel der Gruppe. Hier gibt es auch ein Bungalow, wo man übernachtet kann. Wir haben uns dann schnell von der Touristengruppe abgesondert und sind durch die Insel gelaufen. Dabei kriegt man ein Gefühl von “Lost” (die TV-Serie), vor allem wenn man einen unbemannten Strand findet. Auf dem Weg dazu habe ich auch exotische Früchte entdeckt (Laternenfrüchte, die gibts bei uns auch im Supermarkt). Sie wachsen übrigens am Boden. Auch sieht man Wegweiser, die eine Fluchtroute vor Tsunamis beschreiben. Im Jahre 2006 hatte es ja Krabi arg erwischt. Wenn man Inseln erkundet, sollte man allerdings gutes Schuhwerk dabei haben und nicht, wie wir, barfuss durch den Jungel trampeln. Auf gewissen Inseln gibt es Riesenschlangen, welche mehrere Meter lang werden können. Von bösen Insekten, Skorpionen und Spinnen möchte ich gar nicht erzählen. Sobald man die Insel durchquert hat und sich am einsamen Strand erfrischen konnte, führt ein Weg durch die Bungalowanlage zurück zum Hauptstrand, wo sich bereits alle Touristen eingenestet haben. Einige hundert Meter im Meer ragt ein grosser Felsbrocken aus dem Wasser. Nach einem erneuten Badeplausch fing es dann leicht an zu regnen und das Boot machte sich auf zur letzten Station. Weshalb die Tour vier Inseln heisst, leuchtet mir nicht ganz ein, da der letzte Halt auf dem Festland liegt. Man hält bei der Pranang Beach, in der Nähe des Kletterparadis Railey. Auch hier gibt es viele Klettermöglichkeiten, welche allerdings allesamt sehr anspruchsvoll aussehen. Hier gibt es auch ein Hotel, welches allerdings einen teuren Eindruck macht. Wir haben an der Hotelstrandbar ein (unterdurchschnittliches) Cocktail getrunken, welches dann mit je 300 Baht (10 Franken) zu Buche schlug. Dafür gab es gratis Wasabi-Erdnüsse. Der Strand ist auch schön und man kann herrlich baden. Wir hatten einen kleinen Schwumm zu einem benachbarten Felsen gemacht, von wo aus man eine tolle Aussicht auf die Pranang Bucht erhält. In der Bucht gibt es auch eine kleine Höhle, wo ein Buddha aufgestellt wurde. Nach der vierten “Insel” brachte uns das Boot dann nach Ao Nang zurück. Eine schöne und empfehlenswerte Tour!

Koh Samet

Friday, May 8th, 2009

In der Rayong Provinz, ca. 220 Kilometer südöstlich von Bangkok am Golf von Thailand, liegt die Insel Samet. Von Bangkok ist es die nahste Destination um zu baden (ausser Pattaya). Deswegen hat es an den Wochenenden auch immer viele Thais, welche sich vom Alltagsstaub erholen möchten. Die Preise sind demnach sehr gehoben; für Essen bezahlt man etwa doppelt so viel wie an einem nicht touristischen Ort.

Wir hausten im Samed Club Resort, ein gutes 3-Stern Hotel, welches direkt am Meer liegt. Koh Samet hat viele verschiedene Strände, wobei wir uns am Strand Ao Noi Nah (Noi Nah heisst auf Deutsch Ochsenherzapfel, eine Frucht der Netzannone) befanden. Dieser Strand ist nicht sonderlich speziell, dafür sehr ruhig gelegen. Wir hatten eine schöne kleine Hütte am Hügel mit einer tollen Aussicht. Das Frühstück war sehr gut und wir hatten auch einen Pool. Normalerweise kostet eine Nacht in diesem Hotel knappe 80 Franken, wir konnten es jedoch bereits für 70 Franken ergattern. An anderen Orten bezahlt man für das gleiche Hotel nur die Hälfte.

Während den 4 Tagen die wir auf der Insel verbrachten, konnten wir einiges unternehmen. So haben wir uns einen ATV gemietet und haben mit diesem Gefährt die Insel erkundet. Der Hauptstrand heisst Haad Sai Kaew (Diamanten Strand), wo es viele Restaurants, Kleiderläden und Hotels hat. Man muss sich das aber nicht zu gross vorstellen, denn die Insel hat keine grossen Gebäude und sieht nicht sonderlich touristisch aus. Mit einer Fläche von gut 13 Quadratkilometern ist die Insel auch eher klein. An den Stränden kann man sich gemütlich auf einen Liegestuhl setzen, sofern man etwas beim dazugehörenden Restaurant bestellt. Viele Verkäufer tragen das Essen mit sich herum und verkaufen hungrigen Gästen gerne ein gutes Mahl. Im Gegensatz zu anderen Orten tragen sogar die selbständigen Verkäufer eine offizielle Identifikationskarte. Der Hauptteil der Insel befindet sich in einem Nationalpark, den man nur gegen eine kleine Gebühr betreten darf. Ein weiterer schöner Strand heisst Ao Vong Duean, was frei übersetzt soviel wie Halbmondstrand bedeutet, da sich der Strand um fast 180 Grad biegt. Die Strasse führte uns weiter zum Strand Ao Wai, wo es nur ein einziges Hotel hat. Der Sand ist, wie an vielen Stränden auf Samet, extrem weiss und ganz fein. Ao Wai ist ein sehr schöner Strand, allerdings muss man motorisiert unterwegs sein, da man ansonsten Wort wörtlich gestranded ist. Fährt man insgesamt etwa sieben Kilometer von Haad Sai Kaew bis zum südlichen Ende der Insel, erreicht man einen Aussichtspunkt. Nach ein paar Gehminuten kommt man auf ein Kliff, von wo aus man eine andere, ganz kleine, Insel sieht. Auf dem Kliff haben viele Liebepärchen sich verewigt, in dem sie eine Skulptur aus aufgestapelten Steinen erschaffen haben. Wir haben es ihnen gleich getan. Man findet dort auch viele Geckos. Nach mehreren Anschleichversuchen konnte ich eine Nahaufnahme schiessen.

Neben Baden, Herumtuckern und Essen konnte ich mich auch im Thaiboxen weiterbilden. Das Naga Gym ist zwar sehr klein und rustikal, die Trainer sind jedoch sehr lieb. Sie können zwar kein Englisch, ich konnte aber mitlerweile genug Thai, um mich mit ihnen gut zu verständigen. Auch war ich der einzige Schüler, weshalb ich intensiv trainiert wurde. Das Gym hat kein Dach über dem Ring, und man sollte sein eigenes Springseil mitbringen. Es befindet sich am Haad Sai Kaew – sehr empfehlenswert!

Bezüglich Essen können wir mit drei Tipps brillieren: Erstens, Saffron Pizzeria macht sehr gute italienische Pizzas und bringt diese auch zum Hotel. Sie haben nur Pizzas, weshalb man auch anderes Essen und Trinken ins Restaurant bringen kann. Das Ambiente ist sehr modern und chic – ich glaube das Restaurant hatte früher auch anderes Essen serviert, aber hat sich wahrscheinlich nicht rendiert, weshalb nur noch Pizzas verkauft werden. Zweitens, Red Ginger ist ein arabisch-fusion Restaurant, geführt von einem älteren Kanadier, welches schön in rot und violet dekoriert wurde. Das Menu ist auch hier beschränkt, aber sehr gut. Drittens, fährt man nach dem Naga Gym noch ca. 100 Meter weiter Richtung Ao Phai, findet man einen Stand an dem man Som Tam (Papaya Salat) in vielen Varianten kaufen kann. Dazu gibt es natürlich Kaw Niaw (sticky rice) und Gai Yaang (grilled chicken).

Hua Hin

Thursday, February 19th, 2009

Gute 230 km südlich von Bangkok liegt Hua Hin, ein Ort mit über 80000. Über das Wochenende steigen hier die Hotelpreise aufs Doppelte an, da alle Zimmer mit Bangkokianer, welche an den Strand fliehen, überfüllt sind. Der Ort befindet sich am östlichen Ufer und liegt an der Hauptstrasse “Phet Kasem”, welche ganz in der Nähe von meiner Wohnung beginnt und bis in den Süden von Thailand führt.

Wir sind mit dem Zug bis Hua Hin gereist. Da der Zug die erste Hälfte der Strecke im Schneckentempo zurückgelegt hat, hatte sich die angekündigte Fahrtzeit von vier Stunden um zwei Stunden verlängert. Es ist witzig, dass die Abfahrts- und Ankunftszeit der Züge in Minuten genau angegeben wird, obwohl man eigentlich damit rechnen kann, dass sich beide Zeiten stark verzögern können. Nach der etwas langen Fahrt strahlt einem ganz in rot der schönste Bahnhof in Thailand entgegen, welcher 1968 hier in Hua Hin errichtet wurde. Ursprünglich war dieses schöne Gebäude der königliche Pavillion in Sanamchan Palace (in der Nakhon Pathom Provinz).

In Hua Hin selber gibt es nicht sonderlich viel zu tun. Es gibt viele grosse Hotels, gute Restaurants und einen Nachtbazaar. Die beiden Nächte, die wir dort waren, haben wir im Hotel Casa del Mare verbracht. Dieses tolle Boutiquehotel hat grosse und schön dekorierte Zimmer, einen sehr angenehmen Pool und ein sogenanntes Sea Spa, welches ich leider nicht ausprobiert hatte.

Am Abend konnten wir einen Blick auf den Nachtbazaar werfen, welcher sich allerdings nicht von anderen Bazaars in Thailand abhebt und mich deshalb nicht sonderlich beeindrucken konnte. Gegessen hatten wir einmal im Sofitel Hotel, in welchem sich das bekannte Railway Restaurant befindet. Dieses wurde im alten Bahnhof von Hua Hin gebaut. Der Bahnhof wurde renoviert und steht jetzt komplett in weiss da.

Koh Singto
Am Tag machten wir einen Ausflug zur Löweninsel (Koh Singto). Diese Insel befindet sich nur eine halbe Stunde zu Schiff vor Hua Hin. Unser Captain war ein Ire, welcher seit mehreren Jahren hier in Thailand lebt und eine Firma eröffnet hat, welche Elektroboote produziert. Die Fahrt führte zuerst durch einen langen Fischerhafen, wo wir gerade zurückkehrende Fischerboote samt Besatzung bestaunen konnten. Scheinbar gibt es hier nicht allzu viele Touristen, denn uns wurde kräftig zugewinkt.

Die Löweninsel selbst ist nur eine kleine Insel, mit etwa 100 Metern Durchmesser. Darauf steht ein Felsen, welchen wir erklimmten und so eine tolle Aussicht aufs Meer erhielten. Neben der Insel liegen noch zwei andere, kleinere Inseln, welche Koh Nok und Koh Tao heissen. Von der Insel aus sah man auch Khao Takiab, ein Hügel am Ufer Thailand’s, wo das Festland einen Knick macht. Danach tuckerten wir wieder ans Festland, wo wir beim Strand Haad Sai Noi halt machten. Dies ist einer der schönsten Strände Hua Hins, jedoch nicht zu vergleichen mit dem einer Insel. Nach einem kurzen Badespass und einer frischen Kokosnuss ging es wieder zurück ins Hotel. Am nächsten Tag gings auch schon wieder zurück nach Bangkok – diesmal mit dem Bus.

Video: Maphrao Kathi

Sunday, October 12th, 2008

Unterstützend zum Bericht “Die beste Kokosnuss der Welt” stelle ich hier einen Video zur Verfügung. Der Video zeigt zuerst die Landschaft beim Vajiralongkorn Dam und danach die Bootsfahrt und den Fussmarsch auf der Insel “Maphrao Kathi”.

Um das Video abzuspielen, muss man auf den folgenden Link klicken. Weitere Infos siehe unten.

 

Maphrao Kathi

 

Video Information
size: 282.9 MB
duration: 24min 12sec
how to play: the video should play directly in your browser; otherwise you can use VLC