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Rotterdam

Wednesday, September 2nd, 2009

My new place of residence is Rotterdam. I moved in my new apartment on August 25 and I have settled down in the meantime. With more than 580000 inhabitants, Rotterdam is the second largest city in the Netherlands. It is also host to the biggest harbor in Europe, the Europort. My apartment is located in the city center, near the railway station, which is currently being renovated. The metro area has a population of little more than 1.1 million; so Rotterdam is quite an urban place to live in. Yet, the city center is not too big. Most important places are located to the south of the railway station. There is a long shopping street called the Lijnbaan where most important shops are located. You will find common shops such as T-Mobile or Media Markt but there are also Dutch stores, which you only find here.

My apartment is located on the 10th floor. This allows me to see the sun set every night (except on cloudy evenings), especially since this building is the only ‘high’ building in the neighborhood. Yet, Rotterdam has many new buildings. It is famous for its architecture because Dutch designers dare to provoke and amaze the city with their newest ideas. I will try to publish a post about Rotterdam’s buildings later on as soon as I know the most important spots.

In the Netherlands it is quite easy to get around with a bicycle. In Rotterdam, an probably in many other Dutch cities as well, there are special bicycle lanes available so riders do not need to worry about motorized traffic. Moreover, bicycles nearly always have right of way – being a car driver in Rotterdam might only be have as fun as somewhere else. Because the Netherlands are flat, there is no need for gears. Most Dutch riders use a very old bicycle, which we call a ‘Dutch bike’ back home. One main reason is that bicycles get stolen very easily; even the oldest bikes are locked with two locks. If you have a more expensive version, you need to secure both wheels and the frame with strong locks. Otherwise you might never see your ride again.

Just to the south of the center lies Delfshaven. It is where the Erasmus bridge, which connects both sides of the Maas river, is located. Another possibility to get to the other side is to use the Maastunnel, which I believe is only for cars. Interestingly, Dutch people seem to be somehow lazy regarding cycling. Nearly everybody was pushing their bikes when crossing the bridge even though riding over it was not teasing out a drop of sweat. As you ride to the the east you will eventually get to Kralingen, one of the richest neighborhoods in the Netherlands. There, many roads are paved causing a very townish feeling. Small shops and expensive houses only intensify this feeling. At the end of Kralingen you get to the Erasmus University Woudenstein Campus. This is where the Rotterdam School of Management (RSM) is located and where my studies have just started.

Rotterdam’s citizens are very international. Nearly half of the population have a non-Dutch background. About 10% are Surinamese. Suriname is a country in South America and has been colonized by the Dutch. The official language of the nearly 500000 inhabitants is Dutch. Another 10% of Rotterdam’s population are Turkish and another 10% Moroccan. When walking on through the city you will hear a lot of Middle Eastern languages. I find this very exciting especially because I am studying Global Business. Rotterdam is the most multi-cultural place in the Netherlands and I believe it is the right spot to learn about other cultures.

The Europort is the third busiest port in terms of cargo in the world. It once has been number one but was overtaken by Singapore in 1986 and then by Shanghai in 2005. The port connects the sea with two rivers, the Maas and the Rhine. Unfortunately, not the Rhine but the Maas is running through the city center. It would have been fun for me to live with the same river as I have been for the last 20 years (the Rhine also runs through Basel). Over 420 million tons of cargo are handled annually at Europort which led to profits of 150 million Euros in 2008. Actually, the port of Rotterdam consists not only of the Europort but also of historical locations such as Delfshaven. It is also home to the third largest ferry of Europe, the Pride of Rotterdam. Built in 2001, it can transport 1360 passengers with 22 knots. Maybe after graduation, I will be able to finance a Suite and tour the world with Pride of Rotterdam…

Manila

Monday, March 30th, 2009

Die Hauptstadt der Philippines heisst Manila und liegt direkt am Meer, an der Bucht von Manila. Sie wurde 1574 gegründet und ist heute Heim für gute 1.6 Millionen Menschen. Die Hauptstadt ist Teil der Metro Manila, welche mit 11.5 Millionen Einwohnern etwas grösser als Bangkok ist. Allerdings beinhaltet die Metro auch 16 verschiedene Städte, die unterdessen komplett zusammengewachsen sind, sodass man als Besucher nur eine Stadt wahrnimmt. Die Städte unterscheiden sich jedoch stark. Ich konnte zwei davon besser kennenlernen: Manila selbst und Makati.

Manila
In Manila konnte ich zwei von 16 Distrikten besichtigen, Malate und Intramuros. Malate ist das Rotlichtmilieu der Stadt, hat aber einen sehr einzigartigen und familiären Charakter, da es nicht viele Hochhäuser und wenig Autos hat. So gibt es auch Essensstände auf der Strasse, wie man es sich in Bangkok gewöhnt ist. Die Strassen sind eher eng und an den Strassenrändern säumen sich kleine Hotels, Restaurants, Karaoke-Bars und andere Läden. Karaoke-Bars sind was hier als Rotlicht verstanden wird. So werden mieten die Kunden einen privaten Karaokeraum, um ungestört Lieder zu singen und können bei Bedarf noch das (oder die) eine oder andere dazubestellen. Ich habe in einem kleinen Café ein paar nette lokale Leute kennengelernt, welche mich danach zu einem Spätnachtessen mitgenommen haben. Es hat viele Filipinos unterwegs, welche sich nach der Arbeit noch ein wenig entspannen möchten. Auch wird man – vor allem als Tourist – von seltsamen Gestalten angesprochen, die einem (wie in Bangkok gesehen) an einen tollen Ort bringen möchten. Jedoch gibt es Bettler, vor allem Kinder, wie man es in Thailand nicht sieht (Dort sitzen die Bettler am Boden, haben aber sehr wahrscheinlich genug zu essen und ein Dach über dem Kopf, da man sie immer wieder sieht). So wird man von Kindern verfolgt, welche nach Essen oder Geld betteln. An einem anderen Abend habe ich dort einen Club besucht, „Club Socialista“, welcher als das Nonplusultra in diesem Stadtviertel gilt. Es ist eine sehr kleine aber schön eingerichtete Disco, mit vielen anständigen Gästen, von welchen man sehr schnell einige kennenlernen kann.

Intramuros hingegen ist der historische Distrikt der Stadt. Umzogen von einer alten Stadtmauer, beherbergt die Stadt unter anderem eine Kathedrale und Fort Santiago. Die Besichtigung habe ich per Velotaxi unternommen. Das Velotaxi ist ein dreirädriges Gefährt, welches von einem Velofahrer getreten wird und holpernd über den Asphalt fährt. Diese Taxis sieht man auch im restlichen Manila oft – ähnlich den Tuk-Tuks in Bangkok. So begegnet man manchmal ganzen Taxivereins, wo duzende solche Velotaxis auf der Strasse beieinander stehen. Intramuros liegt auch direkt am Pasig Fluss, welcher sich durch ganz Manila schlängelt. Von Intramuros hat mich meine Nase dann in den angrenzenden Rizal Park geführt, welcher vor allem am Wochenende von den Manilaner fleissig besucht wird. Der Japanische Garten, welchen man für eine Gebühr von 15 Rappen betreten darf, war jedoch eine Enttäuschung („Wo ist der Japanische Garten?“). Sobald man den Rizal Park verlässt, und sich an der Amerikanische Botschaft (welche momentan kräftig ausgebaut wird, um ein Asiatisches Kommandozentrum zu erschaffen) vorbeigeschlichen hat, erreicht man den Baywalk. An diesem Uferweg spazieren viele Philippiner um ein wenig Meerluft zu schnuppern oder um sich ein Eis zu gönnen (Die Eisverkäufer auf den Philippinen spielen eine andere Musik als die in Thailand). Allerdings dürfte hier am Abend nicht viel los sein, da es keine feste Stände, Bars oder Restaurants hat.

Gewohnt habe ich zuerst eine Nacht in Malate, konnte dann aber ein besseres Hotel neben der Universität La Solla (wo nur die Superreichen studieren) finden. Es heisst Taft Tower Hotel und bietet grosse und schöne Zimmer auf dem 30ten Stockwerk für einen Spotpreis von 30 Franken die Nacht.

Makati
Der wohlhabenste Ort auf den Philippinen ist Makati City, die Geschäftsstadt von Metro Manila. Hier leben etwa eine halbe Million Menschen, welche sich die Stadt mit einigen Hochhäusern teilen müssen. Neben dem besten Hotel der Stadt, dem Peninsula Hotel, findet man auch das Einkaufszentrum Greenbelt. Dieses liegt um einen Park und besteht aus mehreren Gebäude, welche viele teure Läden beherbergen. Um den Park säumen sich zahlreiche Restaurants, und in der Mitte findet man (wer hätte es nicht gedacht) eine Kirche. Auf dem dritten Stock findet man zahlreiche Bars und Lounges, welche bis spät in die Nacht geöffnet haben. Greenbelt ist das Epizentrum des Nachtlebens in Makati. Es ist interessant, wie Manila sehr (ungeplant) strukturiert ist. So ist jedes Viertel komplett anders. In Makati sind die Strassen und die Gehsteige breit (wie in Europa), nicht so in anderen Stadtvierteln. Man findet auch keine Bettler, keine Strassenstände oder nichts dergleichen, wie man es sich von Bangkok gewöhnt ist, wo die ganze Stadt mehr oder weniger homogen durchmischt ist. So hat ein Taxifahrer die Türen verschlossen, als wir von Makati nach Manila gefahren sind, da er meinte, in Manila sei es gefährlich. Neben dem Greenbelt gibt es eine Strasse, die Burgos heisst. Hier versammeln sich vor allem ältere ausländische Herren, welche sich eine tolle Show ansehen möchten. Ich habe in Makati einen Club besucht, den Embassy Club, welcher als bester Club der ganzen Metro gilt. So bezahlt man 15 Franken eintritt, erhält dafür aber drei Gratisgetränke. Auf den Philippinen ist es scheinbar üblich, dass die Auswahl der Gratisgetränke auf ein spezielles Menü beschränkt ist; in Thailand sind die Getränke normalerweise preislich beschränkt, d.h. man bezahlt bei Wahl eines teuren Getränks noch drauf. Die Leute im Embassy Club waren sehr posch und der Abend war einiges weniger familiär als eine Nacht in Malate. Sogar in Greenbelt wurde ich von den Angestellten freundlich mit einem Gratisgetränkt begrüsst.

Verkehr
Im Gegensatz zu Bangkok sind Taxis in Manila weniger modern und weniger häufig anzutreffen. Auch wird hier der Taximeter weniger gern angestellt, vielleicht auch weil ich ein Tourist bin; jedoch wird der genau gleiche Taximeter verbaut wie in Bangkoks Taxis. Die Manilaner bewegen sich oft mit farbenfrohen Jeeps (längliche Pick-ups mit Dach) fort. Sie haben eine feste Route, welche aussen angeschrieben ist und sobald man den richtigen Jeep erspäht hat, setzt man sich einfach rein und bezahlt beim Aussteigen. Daneben gibt es auch noch vereinzelte Busse, welche einiges moderner als in Bangkok sind. In Manila gibt es auch ein Zugnetz (MRT und LRT), welches gewisse Strecken fährt. Wie in jeder Grossstadt gibt es hier oft Staus, welche aber weniger extrem als in Bangkok sind. Interessanterweise gibt es fast keine Motorräder. Das Strassennetz ist viel weniger dicht und kompakt wie jenes von Bangkok.