Suan Lum
Der Lumpini Park ist der grösste Park in Bangkok. Gleich neben dem Park befindet sich ein grosser Nachtmarkt. An diesem Markt gibt es unter anderem viele Einrichtungsgegenstände kaufen. So gibt es Lampen, Buddhas, Vasen und andere Dinge. Auch gibt es Textilien und Schuhe zu kaufen, oder man lässt sich mit einer Fussmassage verwöhnen. Neben dem Markt gibt es ein riesiges Bierzelt, wo man sich gemütlich hingesellen kann. Dabei gibt es neben den lokalen Bieren auch viele deutsche Biere zu kaufen, entweder im Glass oder im Tower. Um das Zelt herum stehen etwa 50 Essensstände, welche von Meerestieren über Hühnchen alles verkaufen. Das Essen schmeckt sehr gut und ist nicht teuer. Man muss zuerst Bargeld in Coupons wechseln, welche dann für Nahrung – fest oder flüssig – eingetauscht werden können.
Joe Louis Puppet Theater
Neben dem Markt und dem Zelt gibt es noch eine weitere Attraktion. Das Joe Louis Puppentheater fand seinen Ursprung im Jahre 1984. Dort wurde Herr Sakorn – ein alter und armer Mann – wegen seinen Puppenkünsten an einem Jahrmarkt entdeckt. Darauf hin erhielt er vom Tourismusdepartment Geld, damit er sein eigenes Theater aufbauen konnte – zum Bewahren seiner Künste. Dank seiner guten Leistung erhielt er 1996 eine königliche Auszeichnung. Den Namen Joe Louis erhielt das Theater dann im 2000 und wurde zwei Jahre darauf an den heutigen Platz gezügelt. Am “Word Festival of Puppet Arts” in Prag konnte Joe Louis bereits zweimal eine Medallie herausspielen: In 2006 erhielt er die Auszeichnung für die beste traditionelle Aufführung, letztes Jahr wurde er sogar mit der Auszeichnung für die beste Aufführung belohnt. Leider ist der Gründer, Herr Sakron, letztes Jahr gestorben.
Das Theater selber ist sehr elegant gestaltet und mit vielen alten Puppen ausgeschmückt. Man wird sehr freundlich begrüsst. Der Saal bietet für mehrere hundert Zuschauer Platz und die Sitze sind ganz gemütlich. Vor der Einführung wird ein Video über die Entstehung des Theaters gezeigt. Die Aufführung selbst beginnt mit Livemusik: Aus der einen Ecke werden traditionelle Instrumente aus Thailand gespielt, aus der anderen Ecke ertönen dann die Stimmen der Figuren. Gesprochen wird nur in Thai und dies in einem sehr theatralischen Tonfall. Aufgeführt wurde die Geburt Ganeshas. Die Puppen werden jeweils von drei Personen getragen und bewegt, wobei die Spieler jeweils alle Gesten der Puppe mitmachen. Auch gibt es ein paar Spezialeffekte, welche die Geschichte sehr lebhaft werden lassen. Die Szenen sind auch schön gestaltet und runden das Schauspiel auf eine mystische Weise ab.
Die Geburt Ganeshas
Der Gott Isuan ist traurig über den Verlust Satee und wird zum Asket. Der böse Gott Taraka plant zum neuen Führer des Universums aufzusteigen und wünscht sich vom Hauptgott Brahma unsterblich zu sein. Nur von Isuans Sohn kann er besiegt werden – jedoch ist Isaun bereits ein Asket. Darauf hin erstürmt sich Taraka mit seinen Dämonen den Himmel. Der Kriegsgott Indra flieht vor dem Angriff und bittet Brahma um Hilfe. Dieser befielt Karmasut, den Gott der Liebe, Isuan mit Uma zu vermählen. Diese wird dann sofort schwanger. Als der Himmel zum zweiten Mal angegriffen wird, gebährt Uma ihr Kind. Sie nennt ihren Sohn Kumarn und kommandiert ihn zum Bewachen des Palasttores. Als Isuan beim Palast erscheint wird er vom Kind vor dem Eintreten abgehalten. In der Wut tötet er das Kind. Sofort erscheint Uma und sitzt weinend über dem Kind. Als Isuan klar wird, dass er soeben seinen eigenen Sohn getötet hat, ist er entsetzt. Uma transformiert sich in ein vierarmiges Monster. Isuan’s Gehilfe, Visukam, macht sich sofort auf die Suche nach einem neuen Kopf für das tote Kind. Nach einer kurzen Suche kommt er mit einem Elefantenkopf zurück. Dieser wird dann auf das Kind gesetzt, welches dann als Ganesha neu zum Leben erwacht. Ganesha eilt dann den Göttern zur Hilfe und kämpft mit Takara. Die Riesenschlange Buangbat hilft Ganesha, indem sie sich um Takara wickelt und ihn so festhält, damit der böse Dämon besiegt werden kann. Nach dieser Heldentat wird Ganesha als Gott des Erfolges verehrt.