Archive for December, 2008

Chiang Mai

Sunday, December 28th, 2008

Um dem enormen Verkehr aus Bangkok zu entkommen, haben wir uns für zehn Tage nach Chiang Mai zurückgezogen. Die Stadt ist mit 150000 Einwohnern die grösste Stadt des Nordens; die Region um Chiang Mai hat eine gute Million Einwohner. Die Stadt ist die modernste Stadt nach Bangkok. Der Kern der Stadt ist die Altstadt, welche von Stadtmauern und einem Wassergraben umgeben ist. Hier gibt es ein Dutzend Tempel, viele kleine Restaurants, Coffeeshops, Hotels und einen Sonntagsmarkt. Das Leben der Stadt spielt sich heutzutage jedoch ausserhalb der Stadtmauern ab. Am Abend findet der sehr bekannte Night Market und Night Bazaar statt. Der Night Market besteht aus dutzenden Restaurants, welche sich mit guten Fischen und Meeresfrüchten oder nordischen Spezialitäten anpreisen. Der Night Bazaar, welcher sich gleich an den Night Market anschliesst, besteht aus hunderten kleinen Ständen, welche Kleider, Taschen, handgefertigte Kunstwerke, etc. anpreisen. Einen Teil der Dinge ist natürlich gefälscht: Lacoste Shirts, Fussball Kleider oder Uhren. Die Verkäufer sind alle recht freundlich, jedoch muss man immer um den Preis verhandeln, da man sonst zu viel bezahlt. Ein Kunstwerk für 1000 Baht kann man sicherlich für 600-700 Baht ergattern. Die Regel ist hier, dass man den halben Preis des ursprünglichen Preises vorschlagen soll. Man landet dann irgendwo dazwischen. Man muss aber hier ein wenig Feingefühl haben, denn nicht bei allen Ständen ist es angebracht, um den Preis zu verhandeln.

Auch kulinarisch hat der Norden einiges zu bieten. Es gibt ganz viele Spezialitäten, welche mir besonders schmecken. “Nam Prik Ong” zum Beispiel besteht aus einer Art Chili-Tomaten-Paste und verschiedenem rohen oder gekochtem Gemüse, welches dann mit der Paste und Reis gegessen wird. Ich werde dann später ausführlich über unsere kulinarischen Abenteuer (westlich und thailändisch) berichten.

Unser Hotel, “Holiday Garden Hotel & Resort“, befindet sich an einer Hauptstrasse, welche immer sehr stark befahren ist. Dabei fällt natürlich das Entkommen aus dem Verkehr etwas schwer. Dank einer Preisreduktion von fast 50% lohnt es sich jedoch schon. Auch das Thaibox-Training befindet sich gleich um die Ecke. Die erste Nacht mussten wir in einem Zweibett-Zimmer verbringen und auch das Zimmer selbst war sehr dürftig. Die Decke über der Dusche scheint schonmal eingebrochen und wieder repariert worden zu sein, wobei sich einen Teil schon wieder ein wenig gelöst hatte. Am zweiten Tag habe ich dann um einen Zimmerwechsel gebeten und allem Anschein nach, haben wir gratis eine bessere Klasse erhalten: Doppelbett, ein wenig grösser, bessere Aussicht und eine intakte Decke. Das Hotel selbst ist aber sehr schön. Es hat einen kleinen aber schönen Garten mit modernem Swimmingpool, in welchem man sich nach einem Sonnenbad abkühlen kann. Zur Zeit hat es sehr viele Thailänder, welche scheinbar einen Kongress abhalten. Dieser findet täglich im Kongressraum des Hotels statt. Viele Firmen aus Bangkok veranstalten ihre Seminare oder Kongresse in Chiang Mai. Ich nehme an, sie tun dies wegen dem angenehmen Wetter, der schönen Stadt, den etwas günstigeren Hotels und dem etwas ruhigeren Leben als in Bangkok.

Hier bewegt man sich am besten per Tuk-Tuks fort. Dies sind Dreiräder, welche von einem Motor angetrieben werden. Diese Fahrzeuge gibt es überall in Thailand, in Chiang Mai jedoch besonders viele, da es hier fast keine normalen Taxis gibt (im Gegensatz zu Bangkok). Jedoch gibt es hier “Songthaew”, das sind rote, umgebaute Pickup-Trucks, welche eine überdachte Ladefläche und dessen Bänke Platz für 12 Personen bieten. Auch sieht man oft Ausländer mit einem Fahrrad, da sich der Verkehr in Chiang Mai sehr in Grenzen hält; lediglich einige wenige Hauptstrassen sind stark befahren. Gestern waren wir in einem Tuk-Tuk mit einem Haasen. Da die Freundin des Fahrers keine Zeit für ihren Haasen hat, hat er den Haasen auf die Sitzbank gesetzt und mit einer Kette angebunden. Somit sitzt der Haase den ganzen Tag auf der Sitzbank und kann von allen Gästen gestreichelt und bewunder werden. Unglücklicherweise (und zu meinem Vergnügen) hat er Annchalee auf den Schoss geschissen. Glück im Unglück: Die Haasenkacke ist sehr trocken und hinterlässt keine Nassen Spuren…

Prinzipiell kann man von Chiang Mai aus sehr viele Dinge unternehmen. Zum einen gibt es viele Trekking-Angebote, welche auf eine ein bis drei tägige Tour in den Jungel einladen. Dies haben ich und Janis vor drei Jahren bereits unternommen. Die Wanderungen sind sehr schön, jedoch sind die Gruppen zu gross, und der Abenteuereffekt hält sich stark in Grenzen. Vor einem Jahr waren wir in “Pai”. Das ist ein Ort in den Hügeln von Chiang Mai, in der Nähe zur burmesischen Grenze. Dort leben viele Hippies und nur etwa 2000 Thais. Somit ist man wirklich sehr von der Zivilisation abgeschottet und kann das natürliche Leben sehr gut geniessen. Chiang Mai bietet auch sehr viele Resorts an, welche sich ein paar Duzend Kilometer ausserhalb der Stadt befinden. Dort kann man sich wunderbar entspannen, ist dann jedoch wirklich weg von jeglichen Aktivitäten, da es ausser dem Hotel dann nichts anderes gibt. Wir haben jedoch beschlossen, für diese Zeit in Chiang Mai zu bleiben, so dass wir uns auch gut entspannen können.

Fang den Fisch

Sunday, December 28th, 2008

Gleich nach Ende der Prüfungen an der Uni sind wir nach Nakhon Ratchasima (oder auch Korat) gereist. Diese Stadt liegt in Isan, dem Nordosten von Thailand. Mit gut 167000 Einwohnern ist dies die dritt-grösste Stadt im Land und gilt als Zugang zu Isan. Isan ist der Name der Region des Nordostens von Thailand und grenzt an Laos und Cambodia an. Die Leute sprechen die Sprache “Isan”, welche von manchen Menschen als Dialekt von Laos angeschaut wird. Jedoch wird die thailändische Schrift benutzt. In Korat jedoch wird noch Thailändisch gesprochen, da die Stadt im Westen von Isan liegt. Am besten gelangt man von Bangkok aus per Bus nach Korat – die Fahrt dauert gute drei Stunden. In der Stadt gibt es zwei Busbahnhöfe, einen alten und einen neuen. Viele Busse stoppen bei beiden Bahnhöfen. Wir sind in Korat nur umgestiegen und haben dann einen farbigen Bus genommen, der uns zu Annchalees Zuhause gefahren hat.

Die Fahrt dauert knappe zwei Stunden, da der Bus oft hält, damit Fahrgäste ein- oder aussteigen können. Der Bus fährt die halbe Zeit auf einer Überlandstrasse und biegt dann nach knapp einer Stunde auf eine schmalere Strasse ab. An dieser Strasse hat es viele kleine Dörfchen, welche von Reisfeldern abgetrennt wurden. Zu dieser Jahreszeit wurde der Reis bereits geernet, so sind die Felder nun trocken und gelb. Dieser Anblick ist wunderschön, vor allem da er vom gewohnten grünen Thailand abweicht.

Annchalees Familie lebt in einem Dörfchen mit etwa 250 Einwohnern. Die meisten Menschen in Isan sind Reisbauern oder sonstige Farmer. Die Familie lebt in drei Häusern, welche von einem kleinen Reisfeld von der Strasse abgetrennt sind. Ihre Eltern leben mit zwei Tanten und einem Onkel zusammen. Auch Annchalees sechs jähriger Neffe lebt bei ihren Eltern. Dieser geht jeden morgen in die Primarschule, welche nur knappe zehn Gehminuten vom Haus entfernt ist. Die Mutter ist traditionell die erste Person, welche am morgen aufsteht und gleich anfängt zu kochen, damit die ganze Familie nach Sonnenaufgang das Frühstück in Angriff nehmen kann. Bei allen Mahlzeiten gibt es Reis oder ab und zu Nudeln. Der Vater bringt dann den Neffen mit dem Töff zur Schule. Danach wird entweder auf dem Feld gearbeitet oder zu Hause Dinge erledigt. Hier gibt es eine strickte Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau. Wenn es nichts zu tun gibt, sitzt man in einer offenen Bambushütte und schläft oder quatscht mit Familie oder Freunden, welche sich im Laufe des Tages auch unter die Bambushütte setzen.

Am ersten Tag habe ich mit den Tanten Karten gespielt. Nach ein paar Runden habe ich das Spiel dann auch begriffen. Am zweiten Tag mussten wir am morgen früh aufstehen, da wir fischen gegangen sind. Wir sind mit anderen Leuten vom Dorf mit dem Auto zu einem nahe gelegenen Reisfeld gefahren. Von dort aus haben wir eine kleine Wanderung durch die Agrarlandschaft unternommen, bis wir bei einem kleinen Wald angekommen sind. Die Männer haben sich sogleich in den Schlamm gestürzt – um Fische zu fangen. Dies geschieht lediglich mit den Händen. Sehr wahrscheinlich hatte es dort mehr Wasser, als die Reisfelder noch nass waren. Da das Wasser jetzt immer mehr verdunstet, kann man die Fische von Hand fangen. Die Männer haben in einer guten Stunde über hundert Fische gefangen, welche zwischen 20 und 30 cm lang waren. Die Frauen hingegen haben sich hingesetzt, zugeschaut und Witze über die Männer gerissen. Eine Tante hat für mich einen Fisch grilliert. Jedoch gab es dann einen kleinen Disput darüber, dass diese Tante sich erlaubte, bereits zu kochen, obwohl sonst niemand gegessen hat.

Es war eine sehr spannende Erfahrung, der ländlichen Kultur etwas näher zu kommen. Besonders der Ausflug zum Schlammtümpel war spannend, da ich so eine wunderbare Landschaft gesehen habe und den Thais beim Arbeiten zuschauen konnte.

10 Megapixel

Friday, December 19th, 2008

Gestern abend habe ich mir eine neue Kamera gekauft. Ursprünglich hatte ich mir gedacht, meine alte Kamera würde dieses Austauschjahr noch überleben, jedoch habe ich nach ein paar nächtlichen Bildern die Geduld verloren. Bei wenig Licht werden die Bilder so schlecht, dass es heutigen Ansprüchen nicht mehr genügt. Da wir am Sonntag für knappe vier Wochen verreisen werden, habe ich den Kamerakauf vorverlegt, so dass ich bei der langen Reise bereits profitieren kann.

In Thailand gibt es prinzipiell vier gängige Möglichkeiten, um an ein elektronisches Gerät heranzukommen:

  • IT-City: Eine thailändische Kette, welche nur Elektronik verkauft. Darunter Computer, Mobiltelefone, TVs und auch Kameras. Die Shops befinden sich meistens im obersten Stock eines grossen Einkaufszentrums. Es finden sich nicht allzu viele Geräte auf einem sehr grossen Raum, wodurch der Shop sehr aufgeräumt wirkt. Auch das Personal ist zurückhaltend und sehr informiert.
  • Powerbuy: Die Kette aus den USA befindet sich auch in Einkaufszentren. Hier hat es oft sehr viel Personal, welches herumsteht. Es gibt einiges mehr an Produkten auf selbem Raum und der Shop ist daher recht eng.
  • Indivuelle Shops: Oft gibt es kleine Shops von bestimmten Marken oder für ein bestimmtes Produkt (Kamera, Laptop, etc.). Im Pantip Plaza gibt es tausende solcher Shops, weshalb jenes Einkaufszentrum auch als “Computer Zentrum” gilt. Diese Shops geben oft einen grossen Rabatt auf die Produkte, jedoch sind die original Preise auch oft höher als z.B. in IT City.
  • Markt: Auch auf dem Markt werden Mobiltelefone, Memorysticks und ähnliches verkauft. Das sind oft sehr kleine Stände, welche ein Sammelsurium an Geräten anbieten. Hier hat man aber die Möglichkeit, an ein günstiges Gebrauchthandy heranzukommen – man kann auch sein altes Handy (je nach Zustand) verkaufen.

Ich habe mich für IT City entschieden. Ich hatte bereits meinen Bildschirm, meine kleine Harddisk und meinen Drucker dort gekauft und hatte gute Erfahrungen gemacht. Wie beim Drucker hat mich der Verkäufer zu einem anderen Produkt umgestimmt. Scheinbar wissen die Leute dort wirklich gut Bescheid und haben oft ein günstigeres oder besseres Produkt im Angebot. Ich wollte mir eine Sony Kamera kaufen, bin jedoch mit einer Ricoh Kamera aus dem Laden gegangen. Dies deshalb, da die Kamera eine viel bessere Qualität für den selben Preis bietet. Dafür ist sie grösser, weniger kompakt und sieht schlechter aus. Aber heh, eine Kamera muss nicht auf den Laufsteg!

Wenn man bei IT City ein Produkt kauft, geht das mindestens eine Viertelstunde. Nach Auswahl des Produktes wird man gebeten sich hinzusetzen. Dann bezahlt man. Das bedeutet, man gibt der Bedienung das Geld oder die Kreditkarte und wartet bis die Bedienung zurückkommt, natürlich mit Wechselgeld. Nach eine kurzen Wartezeit wird das Produkt an den Tisch gebracht und ausgepackt. So sieht man, dass alles vollständig ist. Auch wurde meine Kamera (und auch mein Drucker) an den Strom angeschlossen und ausprobiert. Der Verkäufer hatte uns dann die wichtigsten Funktionen der Kamera gleich gezeigt. Nachdem ich drei Garantieformulare unterschrieben hatte, wurde die Kamera wieder sauber eingepackt. Als Bonus hatte ich noch ein Stativ, ein Kamerareinigungskit, eine Schutzfolie und einen 2GB Memorystick dazuerhalten.

Die Kamera selbst hat mich sehr überzeugt – jedoch bin ich hier kein Experte und habe den Informationen aus dem Internet und dem Verkäufer vertraut. Jedoch sollte ich so im Januar einige tolle Bilder mit nach Hause bringen können. Wer sich einen Eindruck der neuen Kamera verschaffen kann, findet Informationen unter folgendem Link: Ricoh R8

International Financial Management

Friday, December 12th, 2008

Description

The course introduces the financial management for international business and its international economic environment such as international monetary system, the balance of current account, the balance of payment, the foreign exchange market. Topics included are the application of financial instruments and derivatives in the international financial risk management as well as the roles of international financial institutions such as International Monetary Fund (IMF), World Bank, and international financial corporations.

Documents

The assignment in this class was to test the interest rate parity (IRP) and purchasing power parity (PPP) between China and the United States. We used Datastream to obtain the needed data and then tested the relations using the statistical software “Q”.

Paper “IRP & PPP”

Textbook

Eun, C., & Resnick, B. (2007). International Financial Management. McGraw-Hill.

Teaching

Assistant Prof. Dr. Sarayut Nathaphan, Thammasat University

Grade

A

Product & Brand Management

Friday, December 12th, 2008

Description

A study of concepts and theories related to product and brand management. Principal topics include product management policy and strategy, value-added brand management strategy, product and brand management in different stages of product life cycle, cause and prevention of product and brand failure. Also discussed are topics in formulation of other marketing strategies to complement product and brand strategy, brand competitiveness in the global market, impact from the government, and ethics in product and brand management.

Documents

The final presentation was about to create our own brand. Its goal was to find consumer’s unfulfilled needs through in-depth interviews and statistics and then create, position and communicate our own brand. We decided to set up a pet rental store in Bangkok and called it “Find-a-Friend”. The presentation was divided into two phases, where the first phase was to evaluate our basic idea and the second phase included an opening ceremony and the full presentation of our idea, including a tv commercial spot.

Final Presentation “Find-a-Friend” Phase 1
Final Presentation “Find-a-Friend” Phase 2 

During the semester we needed to present various brands up to our choice. We needed to analyze its target market, its positioning and various other theories or techniques learned in class. We included many tv commercials of those brand in order to show its positioning and associations. However these commercials are not included in the links below.

Presentation “Harley & Davidson”
Presentation “Lacoste”
Presentation “Absolut Vodka”
Presentation “Trojan Men”
Presentation “Budweiser”
Presentation “Halls”

Textbook

Keller, Kevin L. (2008). Strategic Brand Management: Building, Measuring, and Managing Brand Equity. Upper Saddle River, New Jersey: Prentice Hall.

Teaching

Nopporn Ruangwanit, Thammasat University

Grade

A

Services Marketing

Friday, December 12th, 2008

Description

A study of the importance of marketing in service industry. This course covers the impact of service to the local and global economic development, differences between “goods” and “services” that lead to the unique characteristics and problems of service business, consumer behavior in service business, evaluation and development of tools for improving service quality, service marketing plan, marketing mix planning, and competitive strategy for service marketing.

Documents

The goal of the final project was to do empirical research on a given company, which was “TrueCoffee” in our case. Our group, consisting of six people, did research through a questionnaire on over 70 people and evaluated the current service of the coffee shop. We then stated our recommendations how to improve the company’s current positioning.

Final Presentation “TrueCoffee”

The dual presentation was to be made on a company of our choice and its goal was to evaluate its current service, identify areas of problems and recommend any solutions. The time limit was ten minutes and there was only one slide to be used. We did the presentation on “DTAC”, a large mobile network provider in Thailand.

Dual Presentation “DTAC”

Textbook

Hoffman, D., & Bateson, J. (2005). Services Marketing: Concepts, Strategies & Cases. South-Western College Pub.

Teaching

Dr. Papassapa Rauyruen, Thammasat University

Grade

A

Marketing Strategy & Policy

Friday, December 12th, 2008

Description

A study of the importance of marketing strategy and policy. The course builds up skill and experiences of the students by focusing on analyzing and criticizing the marketing strategy or policy used in real business practice. The content also emphasizes process in developing marketing policy and strategy, implementation, and evaluation by using case study and simulation games in marketing to integrate knowledge and techniques in marketing policy and strategy.

Documents

Our group, consisting of five people, did research on the hotel group “Dusit International”, applied theory of international marketing strategy in order to give recommendations based on the 7 Ps.

Final Paper “Dusit”
Final Presentation “Dusit”

During the semester our group did research on two case studies. We based our research on the information given by the text book, yet applied secondary knowledge in order to give recommendations.

Case Paper “Mistine”
Case Presentation “Mistine”
Case Paper “TiVo”
Case Presentation “TiVo”

Textbook

Ferrell, O., & Hartline, M. (2005). Marketing Strategy. South-Western College Pub.
Mason, C., & Perreault, W. (2002). The Marketing Game!. New York: McGraw-Hill. 

Teaching

Dr. Aurathai Lertwannawit, Thammasat University

Grade

B+

Consumer Behavior

Friday, December 12th, 2008

Description

A study of concepts and theories of behavioral analysis in order to understand consumer and their behavior. Topics include both traditional thinking, which emphasizes psychological and behavioral theory for purchasing decision-making process, as well as contemporary alternative theories, which emphasizes understanding consumer from social and cultural dimensions. This course covers the understanding of both individual and organizational behavior that influences the purchasing decision.

Documents

The final paper and presentation was about a specific topic of consumer behavior. Our group, consisting of eight people, chose to do it about the supermarket “The Villa Market” located in Bangkok.

Final Paper “The Villa Market”
Final Presentation “The Villa Market”

Assignments given during the semester on selected topics of consumer behavior.

Assignment 1
Assignment 2
Assignment 3
Assignment 4
Assignment 5
Assignment 6
Assignment 7

Textbook

Solomon, M. R. (2007). Consumer Behavior. Buying, Having and Being. Upper Saddle River, New Jersey: Pearson Education.

Teaching

Associate Prof. Dr. Kritsadarat Wattanasuwan, Thammasat University

Grade

B+

Das erste Semester an der Thammasat University

Friday, December 12th, 2008

Sobald ich nächsten Freitag die letzte Prüfung hinter mir habe, ist das erste Austauschsemester hier an der Thammasat University abgeschlossen. Ich werde hier meine Eindrücke zusammenstellen. Für jedes Fach werde ich dann eine kurze Zusammenfassung in Englisch nachliefern, zusammen mit meinen erstellen Dokumenten und Präsentationen.

Nach einem etwas chaotischen Start in das Semester hatte ich mich sehr gut an der Uni zurechtgefunden. Am Anfang waren zwei der fünf gewählten Fächer bereits voll und ich habe dann zwei andere Fächer gewählt. Je nach Fächer hatte es zu meiner Überraschung bis zu 30% Austauschstudenten aus aller Welt. Zu Beginn hatte ich mich ein wenig daran gestört, da ich gerne nur mit Thais zusammen gewesen wäre. Mit der Zeit jedoch habe ich meine Kollegen sehr schätzen gelernt und es war eine sehr multi-kulturelle Erfahrung. Besonders angefreundet habe ich mich mit meinen amerikanischen Kollegen und Kolleginnen. Die nordischen Völker aus Europa sind mir im Gegensatz nicht sehr nahe gekommen. Wir hatten während des Semester über 20 Gruppenarbeiten, was eine sehr gute Erfahrung war. Der Inhalt der Vorlesungen war spannend, zumal ich bis anhin keine Marketing Fächer besucht hatte. Die Organisation war aus meiner Sicht oft ein wenig chaotisch und kompliziert, jedoch hat schlussendlich alles funktioniert. Da die Klassen sehr klein sind (ca. 30 bis 40 Köpfe), kann man einen sehr intensiven Austausch mit den Dozenten pflegen. Auch wird zwischen Lehrer und Schüler eine sehr freundschaftliche Beziehung gepflegt. So haben uns die Lehrer in der Pause oft nach den bisherigen Erlebnissen in Thailand befragt oder sie haben mit den Thais getratscht. Das wäre bei uns unvorstellbar, da es ein unprofessionelles Bild auf die Dozenten werfen würden. Der Lehrstil gleicht vielmehr dem, den wir aus dem Gymnasium kennen. Das ist natürlich weniger professionell, dafür einiges unterhaltsamer (ausser bei langweiligen Themen). Toll ist auch, dass es weniger als 500 Studenten im BBA Programm hat, das sind gute 100 Studenten pro Jahrgang. So lernt man schnell einige Leute kennen, da man sich in unterschiedlichen Klassen wiedersieht. Die Dozenten sind z.T. auch noch sehr jung und arbeiten in der Wirtschaft. Somit sind sie oft sehr frisch und noch nicht verstaubt.

Das BBA Office organisierte ein paar Ausflüge für uns. Vor zwei Wochen gab es eine Thanksgiving Party und diese Woche waren wir an der Farewell Party. Es ist immer sehr witzig, denn einerseits ist das Essen in den teuren Restaurants kostenlose, andererseits kann man mit allen Austauschstudenten etwas unternehmen. Danach geht man in Gruppen in den Ausgang. Schade ist nur, dass die meisten Kollegen wieder nach Hause gehen. Wieviele neue im Januar kommen, ist mir nicht bekannt. Eventuell werden ein paar nicht erscheinen wegen dem kürzlichen Konflikt. Dennoch: Es war eine sehr gute Erfahrung – ich freue mich auf das zweite Semester!

Bangkok’s Nachtleben

Friday, December 12th, 2008

Ein thailändischer Freund hatte mir einmal verraten, dass Bangkok das beste Nachtleben auf der Welt bietet, sofern man älter als 20 Jahre ist. Da ich diese magische Zahl bereits vor einiger Zeit überschritten habe, kann ich jetzt mehr über das beste Nachtleben der Welt berichten.

Ein guter Ausgang beginnt mit einem guten Essen. Gutes Essen gibt es in Thailand zur Genüge – in Bangkok findet man auch eine reichliche Auswahl an internationalem Essen. So gibt es viele japanische Restaurants, denn japanisches Essen ist hier in Thailand unglaublich im Trend. Jedoch möchte ich mich an dieser Stelle nicht zu stark aufs Essen konzentrieren. Laut WorldBestBars findet man in Bangkok einige der besten Bars der Welt. Einige dieser habe ich bereits degustiert:

  • Bed Supper Club: Dieser Club ist meiner Ansicht nach der beste Club der Stadt. Ganz im Stil nach Clockwork Orange ist das Innere sehr minimalistisch und doch extravagant dekoriert. So gibt es Liegebetten und Whiskeytischchen, wo man sich mit Freunden gesellen kann. Der Club ist in zwei Räume unterteilt, der White Room und die Bar. In beiden Räumen legen verschiedene DJs auf – und ja, beide Räume haben eine Bar an der die Bartender mit den Flaschen jonglieren und perfekte Drinks in die Gläser zaubern. Eine Treppe für zum ersten Stock mit einer weiteren Bar und Sitzmöglichkeiten. Der Raum ist so konstruiert, dass über der Tanzfläche im Erdgeschoss keine Decke ist, sodass man vom ersten Stock hinunterschauen kann. Der Club ist immer voll, da er auch eher klein ist. Tanzende Gäste sind die Minderheit, doch gibt es immer ein paar die tanzen. Es kommen viele internationale Gäste aber auch reiche Thais mit jungen hübschen Frauen, welche eine Flasche Whiskey trinken. Gespielt wird hauptsächlich elektronische Musik, mit extrem guten DJs aus aller Welt.
  • Q Bar: In paar Schritte vom Bed Supper Club entfernt befindet sich die Q-Bar. Dieser Club ist eher zum Sitzen gedacht, jedoch beginnen die Gäste nach Mitternacht auch zu tanzen. Die Bar überzeugt mit einer sehr stilvollen Auswahl von Getränken, beginnend bei Absolut Vodka bis zu sehr teurem Whiskey. Im ersten Stock wird dann eine ruhigere Musik gespielt, so dass man sich gut unterhalten kann. Rauchen darf man nur auf der Terrasse im ersten Stock. Dort gibt es auch die Möglichkeit, sich eine Shisha zu gönnen. Das Innere ist sehr stilvoll dekoriert und das Personal ist zuvorkommend höflich. Als ich dort war, hat der DJ sehr gute Hip-Hop Musik aufgelegt, welche zum Tanzen eingeladen hat.
  • Vertigo: Die Vertigo Bar befindet sich auf dem 61. Stockwerk des Banyan Tree Hotels. Die Aussicht ist genial und die Atmosphäre ist einzigartig. Auch gibt es die Möglichkeit zu Essen, was wir an meinem Geburtstag auch gemacht hatten. An der Bar gibt es alle möglichen Drinks zu haben. Es ist ein einmaliges Erlebnis, mit den Wolken auf ein Glas anzustossen, jedoch ist es nicht der Ort, an dem man die Wochenende verbringt.
Bangkok’s Nachtleben kann nach Stadtviertel sortiert werden. Denn jedes Viertel bietet seine eigene Art von Ausgang und Parties.
  • Khao San Road: Diese Strasse ist die von Touristen am meist besuchte Strasse in Bangkok. Dort finden sich zahlreiche Hotels, Shops, Reisebüros, Restaurants, etc. In der Nacht verwandelt sich diese sehr lebendige Strasse in ein Menschenmeer. Es gibt über hundert Bars und Restaurants, wo man sich vergnügen kann. Die ganze Region ist voll mit Backpackern und gewisse Orte werden auch von vielen Thais besucht. Der Ausgang ist günstig und es gibt ein paar Orte, welche wirklich einen oder mehrere Besuche wert sind. So hat es auch einige indische Restaurants, einige amerikanische Fastfood Ketten und anderes.
  • Sukhumvit Road: Diese extrem lange Strasse führt von Bangkok bis nach Pattaya. Die Strasse ist in hunderte Sois (Seitenstrassen) unterteilt. Die oben beschriebenen Clubs Bed Supper Club und Q-Bar beispielweise befinden sich in Soi 11. Soi 3 ist voll mit arabischen Restaurants und Hotels. Bei Soi 4 findet man das berühmte Nana Hotel und das Nana Plaza, welches duzende Go-Go-Bars beinhaltet. In der Nähe von Soi 21 und 23 befindet sich Soi Cowboy, welches auch eine berühmte Strasse mit Go-Go-Bars ist. Soi Thonglor ist eine Strasse wo Stars in den Ausgang gehen. Es gibt dort viele teure Restaurants und Clubs mit fast ausschliesslich jungen Thais. Soi Ekkamai ist auch eine Strasse mit vielen ganz modernen Clubs mit fast nur Thais. Thais trinken fast nur Whiskey, d.h. die Gruppe bestellt sich eine Flasche an den Tisch. Dazu gibt es einen Kübel Eis und Mischgetränke. Diese Clubs sind sehr voll mit Leuten sodass man nicht wirklich tanzen kann.
  • Silom Road: An dieser Strasse befindet sich Patpong, welches auch eine berühmte Strasse ist. Hier befindet sich unter anderem der Bangkok Nightbazar, wo es unzählig viele gefälsche Kleider, Uhren und andere Dinge gibt. Auch gibt es hier einige gute kleine Clubs, Bars und auch viele Go-Go-Bars. Silom Soi 4 ist bekannt für seine schwule Gesellschaft, dort finden sich auch ein paar der weltbesten Bars. Jedoch werde ich diese Bars nicht besuchen gehen ;-)
  • RCA: Diese Abkürzung steht für Royal City Avenue und ist ein Areal mit duzenden Clubs und Restaurants. Viele junge Thais gehen dort hin, da es günstiger ist als z.B. Soi Ekkamai. Die Club sind auch sehr modern, ich habe das Gefühl, das Areal wurde in den letzten Jahren komplett renoviert.
Die Gegenden unterscheiden sich zudem auch stark von den Menschen, welche dort hin gehen. In der Khao San Road gibt es sehr viele Backpacker, welche zum Teil auch sehr herunterkommen aussehen. Aber es gibt auch viele Thais, die in bestimmte Bars gehen. Denn Khao San ist ganz in der Nähe der Thammasat Universität und auch des Königspalastes, weshalb es ein guter Ort für Ausgang ist. Auch muss man sich nicht besonders einkleiden und die Getränke sind sehr günstig. Es ist eine sehr originelle Gegend, es gibt tausende kleine Stände mit Kleidern und Essen, welche nur zum Teil für Touristen gedacht sind. Thais kaufen gerne Kleider von Ständen ein – auch Schuhe werden so eingekauft. T-Shirts gibt es z.B. ab 3 Franken, ein paar High-Heels gibt es schon für 7 Franken. Diese Stücke sehen oft besser aus als Schuhe bei uns für über 100 Franken. Die Haltbarkeit lässt natürlich zu wünschen übrig, aber ein paar Monate halten die Schuhe durch. Bei Patpong gibt es viele Touristen, welche den Nightbazar besuchen oder die Go-Go-Bars anschauen möchten (ja, dies gilt auch für weibliche Touristen). Hier finden sich hauptsächlich ausländische Gäste und weibliche Thais, welche natürlich auf einen männlichen Begleiter für die Nacht hoffen. Ähnliches gilt für die Sukhumvit Road wobei es hier extrem auf die Soi ankommt. Soi 11 zum Beispiel ist die teuerste Gegend, weshalb es dort auch sehr gute Restaurants, Bars, Clubs und Hotels hat. Andere Sois erinnern eher an Patpong – viele männliche Ausländer und weibliche Thais. Jedoch sind diese Gegenden auch sehr lustig, es präsentiert sich nicht ein abstossendes Bild. Auch Soi Cowboy ist amüsant, man findet dort auch oft Ehepaare vor, welche sich das Schauspiel ansehen möchten. RCA, Soi Thonglor und Soi Ekkamai hingegen sind vor allem für Thais. Oft gibt es dort auch Konzerte mit Thai Popstars – ansonsten wird vor allem Hiphop oder Techno gespielt. In einem Club zum Beispiel sind die Wände voll mit Johnny Walker Red Label und Black Label, ein Zeichen dafür, was Thais gerne trinken. Das beschränkt sich nicht auf die Jungen. Auch auf dem Land wird gerne Whiskey getrunken – in diesem Fall aber den günstigen, im eigenen Land hergestellten, Geist. Johnny Walker gilt hier als ein Zeichen von Reichtum. Gerne präsentieren Thais die Flasche auf dem Whiskeytischchen. Wer in einem solchen Club Bier trinkt, ist nur ein halber Partygänger. Nach eigener Erfahrung ist es jedoch sehr lustig, mit Thais ein solches Abenteuer zu unternehmen. Eine gemeinsame Flasche fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl und man kann gut Freundschaften schliessen, wenn man jemand anderem das Glas füllt. Dies widerspiegelt auf eine Art das Bedürfnis der Thais, ihr Glück zu teilen. Auch beim Essen wird alles geteilt. So war ich mit einer Gruppe bestehend aus zwölf Studenten und Studentinnen Mittag essen. Sie haben ca. zwanzig Dinge bestellt – ich war der Einzige, der etwas für sich bestellt hat. Mitessen konnte ich trotzdem. Als ich und meine Kollegin gegangen sind, haben die anderen noch mehr bestellt. Thais sind nur glücklich, solange es genug Essen für alle hat – wahrscheinlich gilt dasselbe auch für Whiskey.