Archive for September, 2008

Im Osten nichts Neues

Saturday, September 27th, 2008

Nach knappen drei Wochen ohne Bericht möchte ich mich doch wieder bei der Welt melden. Der Grund weshalb ich nichts geschrieben habe, ist, dass es gar nichts viel zu schreiben gibt.

An der Uni gibt es nach wie vor relativ viel zu tun. Ich denke, ich mache im Vergleich zu den meisten Thai-Studenten weniger, dafür effizienter ;-) Ich hatte bis anhin bereits fünf Präsentation – vier davon waren sehr gut. Ich habe bereits viel gelernt im Bereich Marketing. Zwei Fächer (Consumer Behavior und Services Marketing) sind eher ein wenig langsam; es sind auch Fächer für Studenten aus dem 2ten Jahr. Das Fach Product & Brand Management ist sehr anspruchsvoll, da wir uns die Materie mehr oder weniger selbständig beibringen müssen. Wir sind eine Gruppe bestehend aus fünf Austauschstudenten – 2 aus den USA, und zwei von der Copenhagen Business School (eine der besseren Unis in Europa). Wir haben jede zweite Woche eine Präsentation mit einem unklar definierten Ziel. Wie wir das Ziel anpacken, ist uns überlassen. Obwohl wir bis jetzt erst eine richtige Vorlesung hatten, konnte ich schon sehr viel mitnehmen: Wie man eine Marke analysiert, wie man Zielgruppen identifiziert und wie man das ganze kreativ präsentiert. Das andere Fach Marketing Strategy & Policy ist vom Stoff her langweilig, aber das Marketing Game und die Case Studies lockeren es auf. Das Game ist ein computer-basiertes Spiel, in welchem 4 Gruppen gegeneinander antreten – die Firma mit dem höchsten Gewinn am Schluss kriegt 100% der Punkte, die anderen Firmen relativ zum Höchstgewinn. Übernächste Woche sind die midterm exams, ich habe nur zwei: Consumer Behavior und International Financial Management. Ich wusste nicht, dass finance interessant sein kann.

Das Training läuft auch gut. Seit gestern ist der Schweizer Champion auch am trainieren – für ganze 3 Wochen. Ich gehe weiterhin 3 Mal pro Woche (manchmal reicht es nur für 2 Mal) ins Thaiboxen, einmal ins Fitnessstudio und einmal in den Fitnessraum hier im Apartment. Dies deshalb, da ich mir so einmal den Weg ins Studio sparen kann.

Vom Wetter her ist es immer noch ein wenig bewölkt – heute hingegen war es sehr heiss. Toll, es ist immer schön wenn ich nicht frei habe. Ich probier ein Sonnenbad morgens nochmals, hoffentlich habe ich Glück. In der nächsten Zeit soll es etwas kühler werden und die Sonne sollte vermehrt scheinen. Es ist ja nicht so, dass das Wetter schlecht ist. Auch bei Wolken scheint die Sonne, es ist nie trübe oder so. Aber zum sich sonnen ist halt ein blauer Himmel schon töller.

Zwischen den beiden Prüfungen haben Annchalee und ich vor, nach Kanchanaburi zu fahren. Wir möchten 3 Nächte dort bleiben. Kanchanaburi ist im Westen von Thailand. Es ist etwa 2.5 Stunden mit dem Bus von Bangkok entfernt. Dort gibt es Wasserfälle, alte Tempel, die Todesbrücke und anderes. Es sollen ein paar Tage Entspannung weg von Bangkok werden. Nicht dass es in Bangkok so anstrengend wäre, aber ein bisschen mehr Natur wird uns sicherlich nicht schaden. Mehr dazu gibt es dann zu lesen, wenn wir die Reise hinter uns haben…

Zeit, Geld und Schönheit

Sunday, September 7th, 2008

Was uns an der Uni bereits am ersten Tag mitgeteilt wurde, und ich teilweise bereits schon wusste, ist, dass man in Thailand eine Menge Geduld braucht. Dies kommt hauptsächlich daher, dass für uns Zeit ein sehr wichtiges Element im täglichen Leben ist. Wenn sich zwei Menschen in der Schweiz um 19:15 verabreden, dann wird erwartet, dass man um 19:15 am Ort ist. Da die meisten Menschen nicht so zeitgenau wie die Militärs sind, haben wir eine Toleranzschwelle von ca. 15 Minuten. Bereits nach ca. 10 Minuten würde man auf das Handy des anderen anrufen, um zu fragen, wann er dann endlich kommt. Beantwortet der andere das Telefon auch nach 30 Minuten nicht, würde ich – ausser in Ausnahmefällen – gehen.

In Thailand sieht das anders aus. Wir hatten vor zwei Wochen um 11 Uhr für eine Besprechung abgemacht, es war niemand da. Jemand kam um viertel nach, jemand anders um 1 Uhr, jemand um 2 Uhr. Allerdings ist das nicht immer so. Gestern waren alle um 10 Uhr dort. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Thailänder einen anderen Zeitbegriff haben. 10 Minuten in Thailand können schnell zu 30 Minuten in der Schweiz werden. Busse fahren nicht um Punkt 14 Uhr ab, auch wenn es der Fahrplan so sagt. Oft wird noch ein wenig gewartet, bis der Bus voll ist. Die Vorlesung fängt NIE zur geplanten Zeit an, es dauert immer ca. 10 Minuten bis sie anfängt.

Für uns ist diese Situation recht schwierig, da wir uns anhand von Zeitplänen organisieren. Der Bus fährt dann, ich bin dann und dann in der Stadt, deshalb treffen wir uns um diese Zeit. Wenn der Bus irgendwann kommt, lässt sich schwer eine genaue Zeit vereinbaren. Oder wenn man dummerweise eine Stunde im Stau steckt, kann man nicht zur abgemachten Zeit eintreffen. Ich habe für diese Probleme immer eine Zeitschrift, die ich lesen will, dabei. Wenn ich warten muss, kaufe ich mir etwas zu trinken/essen und lese halt ein wenig. Oder wenn das Taxi mal eine Stunde braucht, kann man sich auch beschäftigen.

In Thailand gibt es eine sehr interessante “Lösung” für die Zeitungenauigkeit: Töne/Geräusche. Wenn der Nudelmann, also der Mann, welcher einen Wagen mit einer mobilen Küche vor sich herschiebt, durch die Seitenstrasse (“Soi”) läuft, macht er ein Klopfgeräusch. Das hört man in den Häusern, und wenn man Nudeln will, kann man jetzt hinausgehen und diese frisch gekocht kaufen. Eisverkäufer lassen je nach Marke (Nestlé oder Wall) eine Musik abspielen. Der Bus, welcher bei Annchalees Familie durchfährt, Hupt einfach die ganze Zeit – so wissen alle, aha, der Bus kommt. Wahrscheinlich gibt es noch mehr Beispiele.

Soviel zur Zeit, nun zum Geld. Das BIP (Bruttoinlandprodukt) pro Kopf in der Schweiz beträgt 58084 Dollar, wodurch wir auf dem Platz 6 landen. In Thailand ist das pro Kopf BIP nur 3737 Dollar und liegt damit auf dem Platz 89. Dieses Ranking würde stimmen, wenn wir das selbe Preisniveau hätten. Da dieses Niveau aber sehr unterschiedlich ist, müssen die obigen Zahlen angeglichen werden. Auf Platz 8 liegt die Schweiz mit 41128 Dollar pro Kopf. Thailand folgt auf Platz 79 mit 7900 Dollar pro Kopf. Die Kaufkraft im eigenen Land unterscheidet sich zwischen Thailand und der Schweiz mit Faktor 5. Ein Schweiz kann demnach in der Schweiz 5-Mal soviele Dinge kaufen wie ein Thailänder in Thailand.

Die meisten Thailänder sind auf das tägliche Leben ausgerichtet. “Ich verdiene 100 Baht, ich gebe 100 Baht aus”. Dies ist einerseits möglich, da es soviele Möglichkeiten gibt Geld zu verdienen. Auf einer Baustelle arbeiten Hunderte von Menschen, wobei in der Schweiz auf der selben Baustelle nur ein Bruchteil von Bauarbeitern arbeiten würde. Wir ersetzten Menschen mit Maschinen, da die Personalkosten immens sind. In Thailand ist es (noch) umgekehrt.

Ein weiterer Punkt ist, dass Thailänder Luxus lieben. Traditionell hat das Tragen von Gold einen sehr hohen Stellenwert. Damit zeigt man, dass man Geld hat. Gold lässt sich auch immer wieder verkaufen, im Gegensatz zu einem Grundstück oder einem Haus. In Bangkok gibt es sicher 1000 Einkaufszentren. Die modernsten und teuersten heissen:

Diese Shoppingcenter haben die teuersten Luxusartikel und sind vor allem stark besucht. Vor allem die obere soziale Schicht und Touristen gehen in diese Shoppingkomplexe. In der Schweiz haben wir nichts vergleichbares. Sihl City mag zwar modern sein, ist aber eher vergleichbar mit einem “Central” Einkaufscenter. In der Schweiz ist die offensichtliche Darstellung von Luxus nicht sonderlich erwünscht und die Menschen, die dies tun werden oft als “Snob” abgestempelt. In Thailand ist das Darstellen von Reichtum, sowie auch das Einsetzen seines Geldes (z.B. für Bestechung) nichts Abnormales. Das Selbe gilt auch für Hotels. Bangkok hat einige der besten Hotels der Welt:
  • Hilton: Wir waren in der obersten Bar im 80. Stockwerk, von welcher aus man die Stadt sehen kann. Ein Teil der Bar war abgesperrt, weil der Prinz dort war (ich habe ihn leider nicht kennengelernt). Die Preise für Getränke gingen bis zu über 10000.- für eine Flasche Champagner, und ein Appetizer kostete knappe 30.-. Unvergleichlich mit dem Hilton in Basel. Auch die Bedienung gibt einem das Gefühl, etwas Spezielles zu sein. (Offizielle Website)
  • The Peninsula: Gilt als eines der besten in Bangkok und ist auf Platz 17 der Weltrangliste. (Offzielle Website)
  • The Oriental: War letztes Jahr auf Platz 3 der Weltrangliste, dieses Jahr auf Platz 14. (Offizielle Website).
Zum Vergleich: Das beste Hotel in der Schweiz (Victoria-Jungfrau Grande Hotel) ist auf Platz 62 der Weltrangliste.
Dies als Information, wie Zeit und Geld unterschiedlich wahrgenommen werden kann. Vor allem, das Schweizer Hotel ist verhältnismässig viel teurer als diejenigen in Bangkok – absolut gesehen ist die Schweiz teurer, d.h. Luxus wird wahrscheinlich in der Schweiz mehr bzw. häufiger konsumiert als hier, da mehr Geld verfügbar ist. Aber wir bekommen dies weniger zu Gesicht. Ausserdem ist der Kontrast weniger gross: In Bangkok gibt es vor dem besten Hotel einen kleinen Stand, wo man für 60 Rappen Nudeln kaufen kann. In der Schweiz gibt es neben einem guten Hotel vielleicht ein Blumengeschäft, wo ein Strauss auch schon 30 Franken kostet.

Ein letztes Thema ist Schönheit. Thailänderinnen und auch Thailänder sind sehr auf die eigene Schönheit bedacht. Dies beginnt damit, dass im Bus Gesichtstücher verteilt werden. Oder dass es Schweisstücher zu kaufen gibt, mit welchen man Hautfett abtupfen kann. Zudem schminken sich die Frauen ständig – in aller Öffentlichkeit. Die Männer schauen in jedem Spiegel, an dem sie vorbeigehen, ob die eigene Erscheinung stimmt. An jeder Ecke gibt es einen “Beautysalon”, wo Haarpflege, Maniküre, z.T. Massage, etc. angeboten wird. Die Kundschaft besteht zu 99% aus Frauen. Daneben gibt es Spas, welche eine teurere Massage und Körperpflege anbieten – Kundschaft: reichere Thais, Touristen (auch für Männer). Es gibt zahlreiche Körper- und Gesichtspflegeprodukte (auch Nivea) welche “Whitening” als Eigenschaft besitzen. Thais sind verrückt nach weiss, da dies ihrem Schönheitsideal entspricht. So sind fast alle Models und Stars eher weiss. Dies kommt daher, dass die dunkle Hautfarbe der Arbeiterklasse zugerechnet wird – weiss entspricht Wohlstand. Allerdings wurde mir von einem Freund gesagt, dass alle nicht dunklen Thais keine 100% Thais sind, sondern meistens gemischt mit chinesischem Blut (evtl. vor mehreren hundert Jahren). Auch tragen gewisse Menschen einen Sonnenschirm mit sich, damit sie nicht braun werden. Oder es wird schnell die Tasche über den Kopf gelegt, wenn man sich in sonnigem Gebiet bewegt. Ein Schönheitstipp von Annchalee’s Mutter: Frisches Eiweiss vom Ei auf das gereinigte Gesicht auftragen, ca. 20 Minuten einwirken lassen, dabei das Gesicht entspannt lassen und nicht bewegen, mit Wasser abspülen. Gurken ist nach wie vor auch eine gute Möglichkeit ;-)

Thais, Austauschstudenten und ich

Tuesday, September 2nd, 2008

An dieser Stelle vielleicht noch ein paar Worte über meine Freunde und Kumpels. Wie anzunehmen ist, bewege ich mich in einem sehr internationalen Umfeld. Einerseits sind die Thais, welche das internationale Programm an der Uni absolvieren, international, andererseits gibt es viele andere Austauschstudenten aus der ganzen Welt.

Ein guter Freund von mir (ein Thai) ist ein Inder. Ha! Also er ist ein Inder, ist aber hier aufgewachsen, hat aber auch in Indien gelebt. Sein Vater hat eine eigene Versicherungsfirma, ein Joint-Venture mit der Zurich Financial Services, da in Thailand keine ausländischen Versicherungen erlaubt sind. Seine Familie ist demnach sehr reich, was er auch gerne erzählt. Er ist aber sehr gescheit und hat viele interessante Dinge zu berichten. So ist finanzieller Reichtum in Thailand sehr wichtig für das Prestige. Wenn man das Geld hat, besitzt man eine Platin Kreditkarte. In der Schweiz würden viele Leute doof schauen, wenn man mit einer solchen Karte bezahlt. “Der braucht die doch nur um anzugeben”. Naja, in der Tat bietet eine solche Karte auch viele Vorteile: Sehr grosszügiger Reiseschutz, reservierte Parkplätze neben dem Eingang zum Einkaufszentrum, grössere Limite, Airport Lounges, etc. Er wohnt ganz in der Nähe von mir. Letzten Samstag hatten wir gemeinsam eine Präsentation, welche sehr gut über die Bühne ging.

Ich habe schon einige Thais kennengelernt, z.B. auch mein Buddy. Sie heisst Ploy und war ein Jahr in den USA. Sie ist eine richtige Thai. Interessanterweise haben zwei gute Kollegen von mir Buddies, welche Kolleginnen von meinem Buddy sind. So waren wir zu sechst Mittagessen.

An der Uni habe ich bis jetzt 3 Inder gesehen, es hat aber auch viele Thai-Chinesen. Mein Freund sagte mir, alle weissen Thais sind keine wirklichen Thais sondern eine Mischung mit chinesischen Genen. Denn der Original-Thai ist dunkelhäutig. Es gibt natürlich auch richtige Thais an der Uni. Die chinesischen Thais behalten auch (so viel ich bis jetzt weiss) auch einen Teil der chinesischen Kultur bei. So hatte eine Kollegin einen Vortrag und erwähnte dabei die chinesische Kultur.

Die Thais (original, chinesisch und indisch) sind sehr offen gegenüber uns Austauschstudenten. Sie können zwischen mittelmässig und sehr gut Englisch und sind zwischen 19 und 22 Jahre alt.

Die Austauschstudenten kommen von überall aus der Welt: USA, Kanada, Australien, Dänemark, Norwegen, Schweden, Deutschland, Österreich, Schweiz, und andere. Dabei ist es sehr spannend, da ich viel mit Leuten aus den USA zu tun habe. Es hat auch ein David aus der Schweiz. Er kommt aus Genf und studiert in St. Gallen.

Muay Thai Training

Tuesday, September 2nd, 2008

Gar nicht erwähnt hatte ich das Thaiboxtraining. Ich bin bis jetzt schon 13mal im Training gewesen, d.h. ich gehe 3mal pro Woche. Das Gym ist in der Nähe der Uni, an der Khao San Road; das ist eine Strasse mit vielen Hotels, Geschäftern, Kleiderständen, kopierten CDs und DVDs, Restaurants etc. vor allem für Bagpacker. Es hat dementsprechend auch viele Touristen beim Training. Die Trainer – es sind immer zwischen 2 und 4 anwesend – sind aber sehr berühmte ehemalige Kämpfer und gehörden zu den besten im Land. Der eine Trainer geht auch ab und zu in die Schweiz – er kam letzte Woche von einem Aufenthalt zurück. Das Training findet jeden Tag von 0730-0930 und 1500-1700 statt. Ich gehe oft am morgen, da es dann weniger Leute hat. Das Training am morgen ist aber ein bisschen weniger hart als das am Nachmittag.

Man beginnt mit 10-15 Minuten Seilspringen, dann gibt es ein Einwärmprogramm mit dem Trainer und danach gibt es ein 1 zu 1 Training mit einem Trainer. Hierbei hält der Trainer Pads (Pratzen) und hat einen Polstergürtel umgeschnallt. Der Trainer gibt die Kombinationen vor und hält die Pads hin, so dass man dort die Schläge und Kicks platzieren kann. Jeder Trainer hat da einen ganz unterschiedlichen Stil. Die einen wollen mehr Kicks (sehr anstregend), die anderen mehr Ellbogentechniken etc. Dies dauert 3×3 Minuten. Danach gibt es 2-3 Runden Boxtraining, wobei der Trainer hier leichte Pratzen nur fürs Boxen hält. Ist dies erledigt, muss man an den Boxsack, bis alle Schüler durch das Pratzentraining sind. Das restliche Tranining ist von Tag zu Tag unterschiedlich. Manchmal trainiert man mit einem anderen Schüler zusammen (Clinch, Kick-Sparring) oder man übt mit einem Trainer zusammen. Am Schluss gibt es nochmals ein bisschen Ausdauer und ein Cooldown-Programm.

Mehr Infos gibt es unter: www.thaiboxings.com

Ausschreitungen in Bangkok

Tuesday, September 2nd, 2008

Letzte nach wurde bei Ausschreitungen zwischen der PAD und UDD ein Mann getötet und 44 verletzt. Die PAD möchte den momentanen Premierminister absetzten, die UDD ist auf der anderen Seite. Momemtan besetzt die PAD den Flughafen und droht, den Strom abzustellen. Die Uni hat heute alle Vorlesungen abgesagt. Heute morgen wurde der Ausnahmezustand ausgerufen.

Die Armee wird jedoch keine Gewalt einsetzten, sondern eine friedliche Lösung finden. Die Lage ist nicht sonderlich beunruhigend – die Menschen gingen ihren normalen Alltagsgeschäften nach. Es bleibt zu hoffen, dass sich die PAD zurückzieht und eine Lösung mit der Regierung finden kann. Denn dieser Zustand schadet der Wirtschaft enorm, wenn er zulange andauert. Auch mein Freund hat mir versichert, dass keine Gefahr herrscht.